Erstes Level...ich drück den linken Stick nach vorne...etwa 20 Schritte hab ich geschafft...in meinem Blickfeld eine Stoffwand...ich gehe näher ran um zu sehen was es damit aufsich hat...BOOM...Kamera hängt in der Stoffwand fest...Wallglitch...Willkommen zu Brave...WTF !?!
Erstmal zurück zum Titeklbildschirm und dann auf ein neues.Brave ist ein 08/15 Action Jump,n,Run das sich um einen kleinen Indianerjungen(oder Mädchen...ist aber egal von der Story her)dreht der sein Dorf vor dem bösen Wendigo retten muss und zugleich auch noch unter Beweis stellen darf das er ein richtiger Krieger ist.
7 Gebiete,Eislevel hier,Feuerlevel da,Flitzebogen,Tomahawk,Kanu fahren,Eisklettern und ab und zu auf oder unter nem Adler reisen.That's about it.Ich wurde leider nie das Gefühl los,daß alles schon zig Mal gespeilt zu haben.
Ab und an findet der kleine Brave Bodenplatten auf dennen er Elementare Kräfte erlernen kann.In diesen Szenen fängt der Kleine dann an Kriegstänze aufzuführen und dabei seine Rítualgesänge abzulassen - Ich hatte Tränen in den Augen,so niedlich war das Ganze-leider sind solche Momente die absolute Ausnahme.Der rest des Spiels ist dann eher Langeweile und Frust.
Bis zum 5 Level ist auch alles noch kindgerecht und "easy-peasy" doch ab dem Eislevel wirds dann lächerlich.Dank Schneesturm und Matschtexturen(Das ganze Spiel sieht genauso aus wie die PS2 version) kann man kaum was erkennen,Plattformelemente fangen an uneinschätzbar zu werden und die Kamera spielt konstant beleidigte Leberwurst und macht was sie gerade will.
Die Kröhnung des Levels sind dann 2 Stellen an dennen man Eisklettern muss.Mein Controller ist 3 mal im Kopfkissen gelandet.Die Kamera zeigt den Weg nicht,die Wand glitcht an übertrieben vielen Stellen und man wird ohne Grund abgeworfen.
Dann die geniale Idee der Doppelbelegung von Tasten : Um nach einem Sprung,von Eiswand zu Eiswand,wieder sicheren Halt zu bekommen muss man "X"drücken um sich mit dem Eishaken in die Wand zu krallen...leider ist "X" gleichzeitig auch die Stampfattacke aka Brave holt sein Tomahawk raus und segelt kerzengerade nach unten.Nachdem man als am höchsten Punkt angekommen ist und nur noch einen Sprung bewältigen muss,kommt der Junge auf die idee das es doch klasse wäre,mit der Stampfattacke,wieder runterzuspringen.
Das letzte Level ist dann noch nerviger und die ganzen Sprungpassagen werden zum Glücksspiel was Glitches,Kamera und Geduld angeht.
Am Ende des Spiels spuckt einem dann der Entwickler nochmal so richtig ins Gesicht.Gerade wenn man denn Endgegner den letzten Rest geben will,wird man in sein Dorf zurüch gebeamt wo man dann noch eine halbe Stunde die nervigsten Kletterpassagen,die glitchigsten Sprungpassagen und dutzende Miniendgegnerfights ertragen muss.
Hinzu komt das im letzten Abschnitt die Kamera verrückt spielt,die Framerate fast zum Stillstand kommt und überall kleine,miese Büsche stehen in dennen man ungewollt hängen bleiben kann und neustarten darf und natürlich wurden für diesen Part auch extra die Checkpoints ,so weit wie es noch ertragbar ist,voneinander plaziert.
Wer das ertragen hat und dann endlich den fiesen Wendigo in den Hintern getretten hat,bekommt zur Belohnung einen 12 Sekunden Abspann zu Gesicht...Hurra !
Gamescorejäger die den Willen aufbringen dieses Spiel durchzuhalten und nebenbei noch ne handvoll Sammelgegenstände finden,werden mit einem 500 GS Achievement belohnt.Der schwerste an der Sache ist das eigene Durchhaltevermögen.
In Gray Matter steuert man abwechselnd eine junge Magierin(Discworld und Simon lassen grüssen) und einen Wissenschaftler durch ein modern gehaltenes Adventure.Die Steuerung wurde scheinbar auf Controller ausgelegt und funktioniert unterirdisch schlecht.
Statt dem altbekannten Point n' Click System muss man sich durch ein Kreisauswahlsystem quälen und sucht sich öfters dumm und dämmlich bis man die richtige Position gefunden hat.
Es ist schon peinlich wenn man bei einem Adventure die Steuerung in den Sand setzt...hab ich erwähnt das dtp (aka mal wieder Insolvenz) das Spiel publisht ^^
Die Story ist spannend und erfrischend modern umgesetzt,man kann jede Menge Anspielung und Wortwitze entdecken und die Rätsel sind verdammt fordernd.Die junge Magierdame kann noch zusätzlich eine handvoll richtiger Zaubertricks benutzen um Rätsel zu lösen,Personen abzulenken oder Gegenstände verschwinden zu lassen(sie klaut wie ein Rabe)
Dieses Zaubersystem ist ein frische Neuerung im Genre und relativ komplex umgesetzt(Gegenstände in mehreren Schritten mit anderen austauschen,Verletzungen vortäuschen,Spionage,Kartentricks usw).
Das Ende ist mMn etwas Gaga und einige Rätsel sind leider nicht immer mit logischem Denken zu knacken,das Inventar hätte übersichtlicher sein können und mit der Zeit hängen einem die ganzen Ladebildschirme zu Hals raus.
Die Grafik reicht von hübschen,handgezeichneten Hintergründen bis zu potthässlichen Charakteranimationen,dafür ist dann aber das Voiceacting auf gehobenem Niveau.
Wer Adventures mag und auf Konsolen eh ausgehungert ist muss zugreifen,Adventureeinsteiger eher weniger.
Für die Achievements sind ein Speedrun(unter 5 Stunden) und ein Run inkl. Onlineguide vonnöten,ohne Guide hat man keine Chance alle GS zu bekommen.(Zuviele versteckte Sachen und verpassbare Szenen)
Basierend auf der gleichnamigen Serie gibts hier ein Point n' Click Adventure der besonderen Art.Besonders in dem Sinne,daß es das wohl langweiligste Adventure ist was man auf Konsolen unter die Finger bekommen kann.
Als Fan der Serie kann man vielleicht noch den Charakteren etwas abgewinnen - Ich persönlich hab es nichtmal geschafft auch nur eine Folge zu Ende zu sehen,von daher gibts auch keinen Bonus fürs Game.
Man arbeitet 4 Fälle der Reihe nach ab und bekommt am Ende die typische,zu Himmel stinkende,amerikanische Patriotengeschichte vorgesetzt inkl. Terroristen,dem Irakkrieg und natürlich der Atombombe...gelöst durch einen Haufen Sesselpupsern und Anzugträgern(oder besser Koffeinjunkies)
Zwischendurch gibts einige Cutscenes,die anscheinend Fans ansprechen sollen,aber derart dilettantisch umgesetzt worden sind,daß man nur noch die Hände vors Gesicht schlagen möchte.
Beispiel : Schnarchnase kommt mit Krücken ins Büro...dann folgt nen bisschen Smalltalk mit den anderen Nasen...er stellt die Krücken an die Wand und hüpft,einbeinig zu seinem Schreibtisch - Nächstes Bild...er spaziert frischgefickt vor seinem Schreibtisch umher...keine Spur von Krücken ??? Ich wette die Entwickler haben den Mist nie getestet.
Das Gameplay ist anscheinend für Menschen ohne Hirn gemacht(wie die Serie...höhö).Alles wird einem vorgekaut,man kann nach Lust und Laune Try and Error spielen und wird bis zum Schluss mit Tutorials und Hilfestellungen zugedröhnt.
Der Rest besteht aus den immer gleichen Animationen,Minigames und Szenenabläufen und wird von einer Horde extrem langweiligen Synchronsprechern begleitet.Ich kann mir bildlich vorstellen wie im Tonstudio,jemand mit nem Stock,hinter dennen stand und alle 5 Minuten zupiekt und sagt "Wake up,read your Line...you have to do this..
Wenn ich das Spiel irgendjemandem empfehlen sollte,dann nur den Achievmentjägern,den einfacher als diese Grütze ist nur noch Avatar.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sancho83: 06.05.2012 21:18.
Kurz vor Fable 2 erschien dieses Unikum von einem Arcadegame aka Fable Pub Games.Das Spiel hat ausser freispielbaren Gegenständen und Gold nix mit Fable gemeinsam,stattdessen bekommt man 3 lieblose Glücksspiele serviert.
Nr.1 Tower of Fortune - Ein recht simples Kartenspiel das noch am ehesten einer Blackjack Version gleicht und dank eines einfachen Exploits,massive Gewinne zulässt.
Nr.2 Keystone/Bloodstone - Ein Roulette Variante mit Würfeln statt des Rades.
Nr.3 Spinnerbox - One-Armed-Bandit Variante(A-drücken und abwarten was passiert)
Da hat man nun also 3 Glücksspiele,ohne Mulipayer und nur mit dem Ziel ordentlich Kohle für Fable 2 zu erspielen.Schade nur das Fable 2 so leicht war das man eh immer genug Gold hatte.
Übrig bleibt Monotonie,Langeweile und der eintönige Weg zum erreichen der 200GS.
Wen man eine Turbocontroller sein eigen nennt,kann man sich das Spiel ruhig geben,ansonsten Finger weg von diesem nutzlosen Konzept eines "Nicht"-Videospiels.
Red Faction Armageddon+DLC's 1250GS in ca.13 Stunden
Der Nachfolger von Red Faction Guerrilla ist ja leider bei den Kritikern nicht sonderlich gut angekommen und hat dementsprechend eine derbe Verkaufszahlenklatsche bekommen-und das vollkommen unverdient!
Das Spiel ist jawohl dermassen unterbewertet und im falschen Zeitraum releast worden...traurig das damit das Ende der Red Faction Serie eingeläutet wurde.
Das Spiel selbst ist ein weiterer Third Person Shooter,mit pseudocoolem Held,massig Gegnern,Explosionen und Fahrzeugsegmenten-und doch weisst das Spiel seinen eigenen Charme auf.
Die Engine wurde von Open World zum Schlauch geschrumpft,bietet dafür allerdings Nonstop Action,mit nur wenig Leerlauf.Das ständig wachsende Waffenarsenal und die kaum abnehmenden Gegnerhorden füllen dann auch den Rest.
Das Abreissen/wiederaufbauen ist zwar noch vorhanden aber auch in deutlich geschrumpften Umfang.Die wenigen Momente in denen man seine Umgebung gezielt zur Deckung umfunktionieren kann oder Gegnern den Boden unter den Füssen wegreissen kann sind nur ab und zu wirklich spürbar.
Was hingegen spürbar ist,sind die Schneisen der Zerstörung und Explosionen alle paar Schritte.Die Waffen fühlen sich einfach mächtig an und die Möglichkeit einfach durch Häuserwände durchzubomben macht immer wieder Laune.
Die Fahrzeuglevel(die langweiligsten Parts in vielen anderen Spielen) sind hier richtig gelungen.Besonders der fast unzerstörbare Kampfanzug und das Flugschiff was im Descent Style durch verschachtelte Korridore zu manövrieren ist,sind einfach nur herrlich in Szene gesetzt.
Die Zwischensequenzen sind grafisch auch sehr gelungen und das Voiceacting ist auch im 3ten Durchgang noch lustig.
Technisch kann ich auch nix zu meckern finden,keinerlei Slowdowns(auch nicht bei Bossfights mit dutzenden Gegnern),die Levels sind teils vollgestopft mit allerhand Gegenständen,damits bei Explosionen auch ordentlich scheppert und die Animationen sind butterweich.
Meistens ist man unterirdisch unterwegs,was natürlich den Lichtmangel erklärt,trotzdem ist ds Spiel an vielen Stellen einfach zu dunkel.Da blieb mir dann gar nix anders mehr übrig als das Gamma hochzustellen.
Im Endeffekt kann ich nur jedem Actionfan empfehlen dem Spiel ein Chance zu geben.Das Game erfindet das Rad nicht neu,bietet aber ein ordentliche Spielzeit,ne Menge Abwechslung und hält die Motivation bis zum SChluss hoch.Selbst der Hordemode Multiplayer ist für den einen oder anderen Schnetzelabend bestens geeignet.
Achievements : Dank New Game* istdas GS sammeln ein Kinderspiel.
Dabei seit: 02.10.2007
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Herkunft: GermanY Gamertag: I SunnY I Festplatte: 250GB Modchip: O.O
Fifa Street 4:
Naja, anfangs hat es Spaß gemacht aber so schnell wie der Spaß da war wars auch wieder Weg.
Ein echtes Frust Spiel und sehr eintoenig...man brauch nicht mal wirklich Tricks um Spieler auszuspielen, es reicht ein Lupfer oder kurz zu Tunneln.
Gekauft, und direkt verkauft, definitiv keine Kauf empfehlung.
Verstehe teils die guten Wertungen nicht.
Achja die Grafik...naja fuer unsere Zeit ultra schwach...
500-600 GS sind recht einfach zu bekommen. Der Rest etwas mit viel Muehe und etwas Zeit aufwand.
The Walking Dead:
Sancho83 hat dazu eigentlich alles gesagt.
Macht echt Laune, nur die warterei naja.
Ich freue mich drauf.
Dabei seit: 05.06.2007
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Herkunft: 713m ü NN Gamertag: Deutschlehrer Festplatte: 120 GB Modchip: Nö danke
Afro Samurai
Kultige Schnetzelei mit erstklassiger Anime-Vorlage.
In Deutschland leider auf dem Index, ist das Spiel aber auf jeden Fall etwas besonderes.
Zwar ist es auf der einen Seite eine einfach Schnetzelei mit viel Blut und Körperteilen, aber auf der anderen ein wirklich interessantes Stück Videospiel.
Schicke Cell-Shading Optik, genialer Soundtrack von RZA, Synchronstimme beim Hautpcharakter von Samuel L. Jackson.
Es macht auch richtig Laune, ist am Ende vielleicht ein wenig zu kurz geraten, aber trotzdem gerade durch den Hintergrund woraus es entstanden ist und wie man es ausgemalt hat ein angenehmer Hingucker, und perfekt für Ziwschendurch.
Das 2te Fable Arcade Game ist ein Einsteiger Hack n Slay ohne wirkliche Herrausforderung und ohne wirklichen Belang zur Fablefranchise.
Das Spiel könnte um einiges besser sein wenn man den Multiplayer optional gemacht hätte.Zu 4 ist das Spiel viel zu einfach als das es länger als 2-3 Level unterhalten könnte und wenn man im Singleplayer spielt,sind immer 3 AI Partner in Reichweite um den Spielfluss zu stören.Das fängt damit an das die Partner einem die Goldmünzen klauen,sie die Gegner töten bevor man selbst dazu kommt und man immer wieder an ihnen hängen bleibt.
Für ein so überschaubares Arcadeprojekt wie Fable Heroes gibt es bemerkennswert viele Technikfehler wie ungünstig plazierte Kamerawinkel,schwammige Steuerung,ungenaue Hitdetection,Inputlags bei einigen Minispielen und die Tatsache das man an allem hängen bleiben kann,ob Holzkiste,Power Up,Gegner oder AI Partner...nur nervig das ganze!
Schade auch das man viel zu oft die Übersicht verliert,weil einfach zu viele Gegenstände auf dem Bildschirm sind.(Das wird auch nicht besser durch die freispielbaren"Dark"Versionen der Level,die dann halt unübersichtlich und dunkel sind)
Der Soundtrack ist beim ersten Mal hören noch ganz witzig,beim zweiten eher lästig und ab dem 3ten Level dann kaum noch zu ertragen.
Was kann einen dann noch zu weiterspielen ermuntern ? Das Levelsystem vielleicht ? Auch nicht wirklich ! Ein auf Glück basierendes Würfelspiel entscheidet was denn letztendlich aufgelevelt wird,das ist weder spannend noch unterhaltsam,sondern einfach nur eine Zeitverschwendung.
Als Free 2 Play Variante,mit Avataren anstelle des Fablethemas,wäre das Spiel sicher besser aufgehoben und is so nix weiter als ein zu teures Minispiel ohne Tiefgang,ohne Story und ohne grossen Wiederspielwert.(Dafür gibts aber sehr leicht zu erreichende 400GS)
Faery ist ein recht simpel gehaltenes RPG das in der Welt der feen spielt.In 4 winzigen Welten hilft man den Einwohner,findet neue Begleiter und kämpft Schergen zu Brei.Das Spiel verzichtet komplett auf Sprachausgabe und lässt den Spieler mit kurzen Textzeilen zurück,was leider sehr auf die Atmosphäre schlägt.
Der Grafikstil erinnert entfernt an Tim Burton Filme(also alles recht düster und bizarr),ist aber viel zu billig in Szene gesetzt worden um wirklich zu fesseln.Einige der Charaktermodelle sind allerdings wirklich gut gelungen,genauso wie die Konzeptzeichnungen die man in den Ladebildschirmen zu sehen bekommt.
Die Welten sind alle wie ausgestorben und bieten kaum Raum zu Erkundungen und sind an einigen Stellen viel zu dunkel(Flying Dutchman Level)
Gameplaytechnisch klickt man sich durch rundenbasierte Kämpfe,die kaum Taktik erfordern und schnell langatmig werden.Ab und An gibts einen grösseren Bossfight und eh man sich versieht ist das Spiel auch schon vorbei und kommt auch noch mit einem völlig unbefridiegendem Ende daher.
Achievments sind einfach abzustauben und die Story des Spiels unterhält einen wenigstens für kurze Zeit.In Erinnerung wird mir dieses Spiel aber sicher nicht bleiben.
Ich bin nur mit einem Vorsatz an dieses Spiel gegangen..,schnell die Achievements holen und dann wieder deinstallieren.Dazu sei gesagt das ich vor knapp 1,5 Jahren die Ur-Beta Version von Minecraft auf dem PC gezockt habe und natürlich nach kurzer Zeit leicht süchtig danach war.
Es lief auch alles ganz gut,da ich ja noch so ungefähr im Kopf hatte wie man am produktivsten seine Mienen anlegt und seine Häuser baut und so waren nach wenigen Stunden alle Achievements im Sack.
Das grosse Problem allerdings ist was sich alles seit der Beta getan hat...ob nun die Tierwelt,die Wetterumschwünge,die Hölle usw.Soviele Kleinigkeiten die ergänzt und verbessert wurden und ich rede hier nur von der 360 Version,die PC Version ist ja nochmal ne Länge vorraus und so hat mich das Spiel zum zweiten Mal gepackt und ich habe wieder das beklemmende Gefühl erleben dürfen wenn man Nachts in seiner Bude kauert und die Creeper und Skelette versuchen dir an den Kragen zu gehen,dieses Gefühl wenn man morgens das Haus verlässt und sich 3 Spinnen über deiner Tür verschanzt haben und dir in den Rücken springen oder wenn man beim ausbauen seiner Mienen plötzlich auf eine riesige Katakombe mit Schatzkisten stösst... einfach geil.
Die Begründung das die 360 Version zu wenig bietet ist einfach an den Haaren herbeigezogen.Neulinge werden absolut begeistert sein von der Steuerung,der Welt,der Art des Gameplays und die alten Hasen zocken eh die PC Version.Die 360 Version läuft ausserdem butterweich und sieht(für den Stil)sehr gut aus.
Kaum ein Spiel schafft es Abenteuerlust und Endeckungsdrang so gut aufzubauen,oder Furcht und Frustration auszulösen,einem das Gefühl von Stolz zu verleihen oder einen immer wieder anzustacheln sich oder seine Mitspieler zu übertreffen.
Das Beste ist aber die Endscheidungsfreiheit beim spielen...Spiel ich auf Action oder lieber als Survivalist,will ich die Welten erkunden oder will ich Welten erschaffen,will ich einfach nur irgendwelchen Unsinn machen oder die Häuser meiner Mitspieler zerstören.Alles ist möglich(aufm PC gibts ja schon richtige Deathmatches usw)
Ob Jung oder Alt,ob nur mal zwischendurch oder zum die Nächte um die Ohren schlagen - Minecraft ist echt ein gelungenes Konzept und wird sicher noch so einiges in der Videospielwelt beeinflussen.Hut ab Notch !
Warnung : Das Spiel macht süchtig,richtig süchtig,WOW-Style süchtig.nur Mal kurz ne Runde...8 Stunden später süchtig
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sancho83: 15.05.2012 21:40.
Max Payne diesmal ohne Remedy,dafür mit merkbarem Facelifting von Seiten Rockstars...und "Holy Fuck" ist das Spiel ein "Payne in my Ass".
Story :
Max als abgehalfterter Bodyguard für ne Bonzensippe ist zwar nicht gerade ein Musterbeispiel für packendes Stortelling ,sorgt aber immerhin dafür das der gute Mr.Payne in kürzester Zeit von Location zu Location jetten darf um sein Blei zu verschiessen.
Die Geschichte springt dabei abwechselnd von Gegenwart zur Vergangenheit und zieht Max von einem Chaos ins nächste.Teil 3 baut eher wenig auf seine Vorgänger auf und man bekommt höchstens in Nebenmonologen einen kleinen Einblick in die Vorgeschichte des Ex-Cops.
Die Story ist dennoch unterhaltsam und dank Max's Monologen nie langweilig.
Grafik :
Einfach nur lecker was Rockstar hier an Animationen und Leveldesign auf die Beine gestellt hat.Überall gibt es kleine Details zu finden wie zB die schmerzverzerten Gesichter der Feinde nach Treffern,blutige Fussabdrücke,Blutspritzer an den Wänden,kochendes Essen auf dem Herd,Max der sich beim Nachladen die Waffen unter den Arm klemmt,die ganzen Setdesigns wie Disco,Bar,Slumviertel,Abrisshäusern,Polizeirevier usw.
Wenn man nicht gerade Kugeln oder Explosionen ausweichen müsste,könnte man wirklich an fast jeder Stelle etwas neues entdecken.Wahnsinn.Dazu kommen noch die Top produzierten Videos,die Effekte wenn Max an Verletzungen leidet oder "wieder Mal"unter Drogenentzug steht.
Rockstar spielt richtig mit Zeitlupen,den Killcams,Störeffekten,dem Wechsel von Noirstil auf Modern und der filmtypischen Erzählweise.
Die Technik dahinter ist echt verblüffend und bringt verdammt witzige Glitches zustande.So kann man zB bestimmte Checkpoints nur so und so oft neustarten bis im Hintergrund unsichtbare Gegnermassen geladen werden die dem Player entgegenfliegen und ihn durch die Luft wirbeln(Checkpoint im Zug 14-
.Bei der Bootsfahrt wirds dann noch lustiger wenn plötzlich alle Gegner wie Jesus dastehen und den Kampf verweigern.Wie in den Vorgängern gibts auch hier wieder einige Stellen wo man ordentlich mit der Physik spielen kann und Max in der Bullettime wie ne Flipperkugel abgeht..Das ist echt geiles Gamesplay(Sowas fällt allerdings nur auf wenn man gezielt danach sucht oder einfach zuviel Zeit an einigen Stellen verschwendet)
Ansonsten ist die Technik einfach brachial und bietet kaum Grund zum meckern.
Was wiederrum absoluter Bockmist ist : Nichtwegdrückbare Zwischensequenzen in einem Spiel was zu 75% aus jenen besteht ?!? Schön das Rockstar die Ladezeiten hinter den Videos versteckt aber das ganze ist einfach eine Zumutung für Spieler die das Spiel wegen dem Gameplay spielen.Beim erstem mal spielen ist das ganze ja völlig in Ordnung aber nicht beim 10ten Male.Niemand sollte gezwungen werden sich 5 Minuten Sequenzen anzuschauen ohne abbrechen zu können.Das ist echt schäbig und ein totaler Spielspasskiller.
Sound :
Ich habe dieses Jahr noch keinen besseren Soundtrack gehört als den von Max Payne 3.Die Musik wechselt von ruhig auf laut auf nervenzerfetzend in wenigen Augenblicken und bringt das Adrenalin echt zum kochen.Wenn Payne sich Ingame über die Musik beschwert dann kriegt das auch der Player zu spüren.Die Soundkulisse ist mehr als gelungen...wenn man hinter einer halboffenen Tür die Gegnerhorden m****ieren hört und dazu der Soundtrack anzieht dann rast die Pumpe.
Das ganze wird nur noch in den Schatten gestellt von Max Monologen aka James McCaffrey's Synchrokunst.McCaffrey trägt locker 60% vom Spielspass und macht aus Rockstars Bling-Bling Shooter erst Max Payne.
Die Kommentare von Max zu brenzligen Situationen,dem Alkoholkonsum,den Paynekillern und der Jugend von heute sind einfach Mal Gold wert.
Gameplay :
Rockstar hat aus Run n Gun(and flying)Payne einen Covershooter gemacht der leider an sehr vielen Stellen an GTA 4 erinnert.Die Levels sind zugepflastert mit Hindernissen hinter dennen sich Max verstecken kann.Leider ist das Coversystem völlig nutzlos da man aus dem Cover heraus nicht mit den Gegnern mithalten kann.Das Blindschiessen ist nutzlos und der Punkt zum zielen kommt einfach viel zu spät als das man eine Chance hätte die Gegner auszuschalten.
Stattdessen benutzt man die Hindernisse nur zum nachladen und als kurze Deckung.Der Hauptaugenmerk beschränkt sich auf die Bulletdodgekills in dennen man im Flug die Headshots verteilen muss.
Das wäre alles kein Problem wenn man nicht ständig an irgendetwas hängen bleiben würde und die Animation abricht.Es kommt einfach nicht das typische Bullettime Gefühl auf,wie als ob man künstlich gezwungen wird kürzere Strecken zu fliegen.
Der Schwierigkeitsgrad ist gnadenlos und um einiges heftiger als in MP1+2.Hardcore ist dermassen krass das akkute Gefahr besteht das der Controller den nächsten Level nicht übersteht.
Max Payne ist einfach nicht optimal mit dem Controller zu spielen und Rockstar zeigt dies deutlich mit dem New York Minute Modus auf Hardcore.Ich werde mich sicherlich noch auf die kommende PC Version stürzen nur um nochmal den Gegner ins Gesicht lachen zu dürfen mit der Maus als Steuerung.
Es gibt kaum einen Third Person Shooter der gleichzeitg eine frustrierend steigende Lernkurve bietet und trotzdem so viel Spass macht wie Max Payne 3.
Das ganze Spiel ist einfach eine Mordsactiongaudi mit echt brutal schweren Shootouts,erfrischend direktem Treffersystem und vielen in Erinnerung bleibenden Momenten.
In Kurz : Es gibt derzeit kaum einen besseren Third-Person Shooter auf dem Markt.
Achievements :
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.Wer auf die schnellen 1000 aus ist,dreht am Besten gleich um und rennt weg.Wer sich selbst und seinen Kollegen was beweisen muss der ist hier goldrichtig.
NYM Hardcore ist definitiv in den Top 10 der schwersten Achievements zu Hause und hat mich 5 Tage und ca. 20 Stunden Lebenszeit gekostet(und das ganze für 10 GS...Danke Rockstar)
Das man das Spiel min. 5x durchzocken muss und den völlig unbalacierten Multiplayer durchgrinden darf macht die Sache auch nicht einfacher.
Capcom hat mit Dragon's Dogma wahrlich einen fantastischen Titel im Angebot.Das Spiel ist ein RPG ohne grossen Schnickschnack,ohne grosse Hilfestellungen,ohne Bombast Story und ohne jeglichen Komfort.
Mit kam es mehr als einmal so vor als ob die Entwickler alles nur menschlich mögliche getan haben um dem Spieler auf den Sack zu gehen.
Da ist zB die Kamera : Mal zu langsam,mal zu schnell,mal hängt sie in einem Busch fest und der Ur-Drachen Kampf ist mit einem Totalversagen der Kamera zu beurteilen(jedenfalls wenn man versucht ihn zu besteigen)
Technisch ist das ganze auch keine Meisterleistung,so wird das Spiel mit Balken dargestellt,das Screentearing ist verdammt böse anzusehen,die Framerate geht regelmässig in die Knie und die Leuchteffekte sehen teils grausam aus.Nachts zerreißt der Lichtkegel,der mitgeführten Lampe,die Schwärze der Nacht.
Wenn dann auch noch die Zauberer ihre Auren loslassen,kommen völlig unterschiedliche Schwarzwerte zum Vorschein.Einfach nur hässlich.
Manchmal bleiben Gegner in Wänden hängen(Harpies) und ab und an hängt auch schonmal das Loot in der Luft fest und bleibt somit unerreichbar.
Die Story ist ein anderes Thema.
Um überhaupt zu checken was die Geschichte jetzt aussagen will,muss man das Spiel 2 Mal durchspielen um einen minimal geänderten Abspann zu Gesicht zu bekommen.Am Ende ist die Geschicht zwar recht rührend aber für das Spielgeschehen völlig irrelevant,noch dazu kommt das man beim spielen nie wirklich einem Hauptfaden folgt,sondern stattdessen irgendwelche Missionen abarbeitet die mit dem eigentlichen Problem aber auch gar nix zu tun haben.
Nächster Punkt : Das Questsystem.Im Grunde gibt es drei Arten von Quests.
1.Hauptquests die man von vom Königshaus und deren Angestellten bekommt.
2.unwichtige Nebenquests die man auf den Anschlagbrettern findet und
3.Quests die man nur findet wenn man sich strikt an einen Guide hält.Diese Quests werden von bestimmten Personen,an bestimmten Zeiten und bestimmten Orten vergeben und sind allesamt missbar.
Bis man dieses System verstanden hat gehen schonmal locker 20 Stunden Spielzeit drauf in dennen man versucht irgendwelche Quests anzugehen die für das aktuelle Level noch viel zu schwer sind.
Es ist völlig unverständlich warum man zB in Cassardis eine Eskortmission bekommt die einen zum Shadow-Fort führt.Auf dem Weg dahin wird man,unterlevelt wie man am Anfang halt ist,von den Gegnern zerfetzt und der Auftraggeber stirbt.Quest failed.Learning by trying.
Man hat bis zum Ende des Games nicht den blassesten Schimmer das diese Eskortquests eigentlich völlig unwichtig sind und nur netten Loot geben.
Das das Ableben der Eskorttierten allerdings mit anderen Quests in Verbindung steht und man sich so um einige Quest bringt ist auch so ein No-Go in Sachen Lernkurve.
Das wäre auch alles kein so grosses Problem wenn man mehr als "einen"Speicherstand hätte,aber wie gesagt Capcom's Entwickler denken da wohl anders.
Ein weiteres Negativbeispiel : Die Struktur des Inventarsystems.Un-fu...-believeable das ganze!
Ein beachtlicher Anteil der Spielzeit verbringt man im Inventar.Man muss jeden kleinen Schritt doppelt bestätigen und jedes Teil was man verschieben will einzeln auswählen.Der Grundgedanke ist,das man sein gesammeltes Loot bei Händlern einlagern kann.Klingt gut ist aber nicht gut umgesetzt.Weder kann man sein Loot alphabetisch ordnen,noch gibts einen "alles auswählen"Button.
Das wechseln einens einzigen Pawns benötigt im Idealfall 9 Klicks auf den "A"Button(und das auch nur wenn man vorher schon weiß wen man haben will)
Was ich daraus lerne : Dragons Dogma macht es einem wirklich nicht leicht,es zu lieben.
Was macht DD also richtig und warum soll man bei so vielen Negativpunkten trotzdem weiterspielen...?
Ehrlich gesagt ich hab keine Ahnung.Das Spiel wächst halt an den Spieler.Man lernt nach und nach mit den ganzen Macken des Spiels zu leben und fängt an es zu lieben.Das fängt beim aufdecken der Karte an,beim sammeln von schier unendlich vielen unterschiedlichen Gegenständen und natürlich dem bezwingen eines starken Gegners.
Die Kämpfe sind wirklich genial umgesetzt und werden selbst nach 100 Stunden nicht langweilig und das obwohl man immer wieder gegen die gleichen Gegner,an den gleichen Stellen antreten muss.
Abgeschwächt wird diese Monotonie von dem Vocationsystem.Das wechseln von Klassen und die Jagd nach Arguments treiben den Spielspass in die Höhe.Dazu kommt noch das Waffen und Rüstungsleveln und natürlich das Endgamefarmen.
Anfangs habe ich das Pawnsystem noch verflucht,da mir die ständigen Begleiter mehr auf den Sack gegangen sind als mir geholfen zu haben.Wenn man allerdings gelernt hat wie man sie richtig einsetzt und traniert,dann gibts nix besseres als zu viert den Gegnern entgegen zu treten.
Dragon's Dogma ist das was man aus dem Spiel macht.
Wenn man nur spielt um das Spiel hinter sich zu bringen wird man es verfluchen.Wer nur mal ne Abwechslung zu Skyrim sucht wird wohl auch eher enttäuscht werden.Wer allerdings Lust hat in einem RPG mal so richtig abzutauchen und für den Spielspass selber zu arbeiten der liegt hier genau richtig.
Ich bin mittlerweile Level 122 und hab alle Klassen voll aufgelevelt,mache die Gegner platt wie Unkraut und hab das Spiel jetzt zum 3ten mal beendet und trotzdem möchte ich weiterspielen.Sowas findet man selten in Spielen.
Selbst Capcom's ultraschlechter 100 Münzen DLC macht irgendwie doch Spass und auch wenn ich den Ur-Drachen mittlerweile in 4 Minuten bezwinge,werde ich wohl noch ne Weile weiterspielen.(Ob ich es bis Level 200 schaffe bezweifele ich allerdings)
Fazit:Geiles Spiel,geiles RPG und geiler Zeitfresser.
Achievements : Wer viel Zeit hat bekommt auch alle Erfolge ohne Probleme.Viel Spass mit dem Hero Achievment ^^
Men in Black : Alien Crisis 1000GS in ca.6 Stunden
Erinnert sich noch wer an Independence Day,dieses grottenschlechte Spiel was auf einen Will Smith Film basierte ?
MiB Alien Crisis basiert auch auf einen Will Smith Film,im Spiel ist nix von Will zu sehen und es ist mindestens genauso schlecht,wenn nicht sogar ne Spur schlechter.
Das Spiel selbst sieht aus als ob 4 billige IOS Games zusammengeschustert worden sind und die MiB Lizenz einfach drübergedichtet wurde.
Teil 1 besteht aus einem Rail-Third-Person-Shooter in dem man das Fadenkreuz bewegen darf und ab und an Mal nach links/rechts ausweichen darf.
Teil 2 sind Flugsequenzen im MiB Auto,gesteuert per Fadenkreuz.
Teil 3 sind Verhörsequenzen die man mit simplen "A"drücken beenden kann.
Teil 4 ist ein fader Stealth Abklatsch in den man Kameras zerstören muss...per Fadenkreuz.
Das man sich für einen Railshooter entschieden hat wäre ja Ansich nicht schlecht aber das ganze Spiel ist so lieblos hingeklatscht das einem die Worte fehlen.
Die Ladezeiten sind unerträglich lang,die Steuerung ist schwammig und ungenau,die Animationen sind hölzern,leblos und extrem hässlich.Die Lippensynchronität ist so fern ab von Gut und Böse das man glaubt da unterhalten sich Fische.
Die Story und die Art wie sie in Zwischensequenzen erzählt wird ist nicht nur langweilig sondern so unerträglich dämmlich das man dem Spiel zu Gute halten muss das die Sequenzen wegdrückbar sind.
Jede einzelne Verhörszene ist nur dazu da um die extrem kurze Spielzeit zu strecken und hat nichts mit den anderen Abschnitten gemeinsam.
Man kann Waffen freischalten und aufleveln die man nie benötigt,da eh nur eine Waffe wirklich gut ist.Die Gegner spawnen sichtbar vorm Fadenkreuz des Spielers und es wird nichtmal versucht das zu kaschieren.
Schön das man das Spiel zu 2 im Splitscreen zocken kann...leider verhindern Slowdowns,Ruckler und hängende Fadenkreuze das irgendwelcher Spielspass aufkommt.
Wenn die Achievements nicht so simpel und schnell von der Hand gingen würden,hätte das Spiel aber auch gar keinen Anrecht auf eine Existenz.
Es ist vielleicht nicht die schlechteste Filmversoftung aller Zeiten aber doch mindestens in den Top 20 vertreten.
Als Fan der Filme und jemand der die ersten beiden Spiele recht lustig fand,habe ich natürlich auch beim 3ten Teil zugeschlagen.
Die Chaotentruppe hat sich diesmal einem Wanderzirkus angeschlossen und muss in 4 Städten eine grosse Zirkusnummer auf die Beine stellen um schlussendlich wieder in ihrer Heimatstadt (New York)zu landen.
Im Coop oder im Alleingang geht es nun daran in den jeweiligen Städten Material zusammen zu suchen damit die Pinguine eine Attraktion/Show zusammenzimmern können.
Das Spiel gliedert sich in verschiedene Bereiche.Es gibt die Hub-Worlds in dennen man in 2er Teams auf Itemjagd geht und sich vor Tierfängern in Acht nehmen muss.Darauf folgt meist eine Verfolgungsjagd mit besagten Bösewichten und verschiedene Minispiele in dennen man Eintrittskarten verteilt oder eine Vorab-Zirkusnummer aufführt um Kunden anzulocken.
Am Ende jedes Abschnittes gibt es dann die grosse Zirkusnummer in der jeder der Figuren ihre Künste in weiteren Minispielen unter Beweis stellen darf.
Mein grösster Kritikpunkt an dem Spiel folgt nach dem Zirkus,dann nämlich gehts in die nächste Stadt und man macht all die besagten Aktivitäten nochmal in leicht veränderter Form und dann nochmal und nochmal...
Das ganze macht dann schon in der 2ten Stadt nicht mehr soviel Spass und wirkt doch eher lieblos hinprogrammiert.
Ansonsten ist das Spiel ,wie auch schon die Vorgänger,ordentlich gelungen.Die Hub Worlds erinnern stark an die Lego Games(im positiven Sinne),die Charaktere sind urkomisch wie immer(vorallem King Julien),der Drop in/out Coop läuft sauber und ohne Macken,die Grafik ist niedlich wenn auch alles irgendwie gleich aussieht und die Minispiele machen durchaus Laune.
Wer Kinder hat,die Filme mag,die Vorgänger mochte oder auf leichte Achievements aus ist darf hier bedenkenlos zuschlagen.
Ich hatte jedenfalls meinen Spass und musste das ein oder andere Mal schmunzeln als ich die Voiceovers der Figuren gehört habe...zu lustig was die nicht alles fürn Quatsch vor sich hin labern.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sancho83: 15.06.2012 17:49.
Ich bin ja ein riesen Fan der Lego Spiele und schlag bei jedem Teil erneut zu aber diesmal kam mir das ganze etwas komisch vor.
Erstmal die Neuerungen vorweg : Die Levels sind um einiges länger und haben bis zu 3 interne Speicherpunkte,die Zwischensequenzen sind ebenfalls länger und die Figuren haben endlich eine Sprachausgabe spendiert bekommen.
Es gibt 15 storybezogene Levels die wie gewohnt mit einer Hubworld verbunden sind.Diese Hubworld hat diesmal allerdings schon fast "Open World" Ausmasse aka komplett Gotham City in 3 grossen Stadtteilen.
Die Story ist wieder lustig und familiengerecht umgesetzt und lässt auch Fans mit nem lächeln zurück.
Was allerdings komisch erscheint ist das Batman hier nicht wirklich die Hauptrolle spielt(und das Spiel heisst Lego Batman...).Er ist zwar in jedem Level steuerbar,aber in der Sekunde in der man Superman steuern darf gibts kein zurück mehr...warum auch...Superman kann fliegen,ist unbesiegbar,hat Frostatem,den Laserblick und kann schnell bauen,während Batman und Robin auf Gadget-Anzüge angewiesen sind.
Man spielt also ca 80% mit Superman und erlebt Batmans Abneigung ihm gegenüber und Robins leicht homoerotischen Zuneigungen(..er streichelt halt gerne Supermans Haare,warum auch immer)
Die restlichen DC Superheroes treten leider auch recht spärlich in Erscheinung,können dafür aber wie immer freigespielt werden.
Nun zu meinem Manko : Da man die meiste Zeit in der Hubworld verbringt um hunderte von Goldsteinen,Bossgegner,Fahrzeuge usw zu suchen ist man natürlich auch mit Superman unterwegs und da liegt das Problem.Supermans Flugsteuerung ist der totale Reinfall!
Fürs geradeaus fliegen ist der Gute ja noch zu gebrauchen aber wenn man zu nah an Gebäude kommt,gezielt stoppen möchte,hoch und runter fliegen will,also alles was Präzision erfordert,ist man aufgeschmissen.
Die Kamera hängt all zu oft fest oder bewegt sich viel zu langsam um mit Supi mithalten zu können.
Ich bin ja gespannt wenn bald mit Lego City,Traveller's Tales erstes richtiges Open World Spiel auf dem Markt kommt,ob sie es schaffen die Kamera dort in den Griff zu bekommen.
Ebenfalls verstehe ich nicht ganz warum es keine Restart Funktion für die Levels gibt zumal die Ladezeiten doch arg lang geworden sind.
Das Spiel ist trotzdem wieder ein Heidenspass für Lego Freunde,Lootwhores,Gamescorejäger und natürlich Batman Fans,wenn auch nicht in meinen Top 5 der Lego Games.Ich leck mir schon die Finger nach Lego Avengers,Lord of the Rings und Lego City.