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Arcade Reviews - Shank 2
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Shank 2
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von Kevin vom 11.02.12, 14:10 Uhr
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Bei uns im Arcade-Test
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Als vor rund eineinhalb Jahren „Shank“ erschien, war die Spielerschaft gespalten - auf der einen Seite sprach astreines Brawler-Gameplay für das Spiel, auf der anderen Seite gab es zahlreiche Beschwerden über die doch recht heftige Brutalität, die dem Spiel zugrunde liegt. Jetzt ist es soweit: „Shank 2“ steht für die Spieler auf dem Xbox Live Marketplace parat. Dieses mal soll man 800 Microsoft-Punkte berappen - und dass das Gewaltlevel reduziert wurde, ist wohl auch kaum anzunehmen. Schauen wir also, was der zweite im Bunde zu bieten hat.
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Im Westen nichts Neues
Wie man sich vorstellen kann, liegt auch „Shank 2“ eine absolut belanglose Story zugrunde. Diesbezüglich kann man also keine Verbesserung gegenüber dem Vorgänger feststellen - das ist aber auch kein echtes Problem, schliesslich erwartet wohl niemand eine Hintergrundgeschichte der Spielberg-Klasse. Es geht schlicht und egreifend um Action mit allerhand Waffengewalt.
Auch rein spielerisch hat sich nicht viel getan - böse Zungen könnten behaupten, dass wir es noch immer mit dem gleichen Spiel zu tun haben. Tatsächlich darf man immerhin wahlweise einen neuen weiblichen Charakter spielen.
Nach wie vor handelt es sich also um einen 2D-Brawler - allerdings hat man das Setting etwas modifiziert. Wo man sich im Vorgänger überwiegend auf Territorium bewegte, das wage an Mexiko erinnert, sieht es jetzt wesentlich abwechslungsreicher aus. Das steht dem Spiel durchaus gut zu Gesicht - nervte das doch bei „Shank“ etwas. Rein spielerisch gibt es aber - wenn man von den teilweise unterschiedlichen Waffen mal absieht - praktisch keine Unterschiede.
Schlitz- und Schussgesellschaft
Für den Fall, dass jemand „Shank“ nicht kennt, sollte man vielleicht ein paar Worte darüber verlieren, auf was man sich spielerisch einstellen darf. „Shank“ und sein Nachfolger zählen zu den Brawlern, einer Unterkategorie der Prügelspiele, bei denen es nicht darum geht, einen einzelnen Gegner nach allen Regeln der Kunst zu zerkleinern. Vielmehr muss man sich durch dutzende Gegner kämpfen, die dann halt nicht allzuviel Aufmerksamkeit benötigen. Dann und wann trifft man auf ein paar Spezialgegner, die eben nur auf eine bestimmte Art und Weise niedergemacht werden können.
Der Zeichentrickheld
Optisch hat man sich bei „Shank 2“ einen ungewöhnlichen, aber durchaus aparten Grafikstil ausgesucht. Das Ganze sieht etwas nach Comic aus, nicht jedoch ohne eine gewisse Finsternis aufzusaugen - teilweise werden da Erinnerungen an Frank Miller und ähnliche Grossmeister wach. Das Resultat ist eine mehr als ordentliche Aufmachung, die von sonstigen Standards und Konventionen reichlich Abstand nimmt. Bei der Akustik reicht es nicht für vergleichbare Begeisterungsstürme, solide ist das Gebotene hingegen allemal. Insofern kann man sich über die Präsentationsseite von „Shank 2“ nicht beschweren - wie gehabt also.
Bewährtes Rezept
Insgesamt bietet „Shank 2“ also gewohnte Kost nach dem Vorbild der Vorgängers. Etwas mehr frische Innovation und Abstand hätte dem zweiten Teil sicherlich gut getan. Immerhin gibt es einen neuen Survival-Modus, den man auch zu zweit spielen kann. Hier geht es darum, Kisten vor den Gegnerhorden zu beschützen. Ein entsprechend motivierter Mitspieler (online wie offline) vorausgesetzt, bietet dieser Modus eine Menge Spass.
Letztendlich gilt wohl, dass hauptsächlich diejenigen „Shank 2“ unterhaltsam finden werden, die auch den Vorgänger schon mochten. Gerade die dürften es aber sein, die sich etwas Abwechslung von der Ur-Kost wünschen würden. Insofern heisst es also wieder einmal: Demo ausprobieren macht schlau!
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„Shank 2“ erinnert nicht nur beim ersten Blick an den Vorgänger - spielerisch wie optisch hat sich nur sehr wenig getan. Dem einen mag das nicht weit genug gehen, dem anderen kommt das wohl sehr gelegen. Eine der wenigen, dafür aber umso gelungeneren Neuerungen ist der Survival-Modus, der zwei Spielern das Verteidigen von Kisten aufträgt. Letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden, ob 800 Microsoft-Punkte ein angebrachter Preis für ein derartiges Recycling-Spiel sind. Schlecht ist „Shank 2“ nämlich auf keinen Fall.
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Typ:
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Neuerscheinung
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Erschienen:
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08.02.2012
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Entwickler:
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Klei
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System:
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Xbox 360
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Spieler:
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2
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Genre:
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Action
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USK:
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USK 18
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Sprache:
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Englisch
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Texte:
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Deutsch
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Onlinefähig:
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Ja
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Preis:
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800 MS Points
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