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Previews - Dead Space 2
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Dead Space 2
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von Kevin vom 30.12.10, 23:51 Uhr
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Bei uns in der Vorschau!
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Eigentlich ist es ja schon etwas seltsam, dass der Mensch sich gerne gruselt - handelt es sich doch um eine mehr oder minder kontrollierbare Form der Angst. Vermutlich nach dem Motto „Was uns nicht umbringt, härtet uns ab“ konsumieren schon ganze Generation Literatur, Filme und als neuestes Phänomen (das ja auch schon gute 30 Jahre alt ist) eben auch Videospiele. Zweifellos als einer der Höhepunkte des letztgenannteren in diesem Genre kann „Dead Space“ angesehen werden, denn nur wenige Spiele waren bisher in der Lage, atmosphärisch derartig dicht die Massen zum Zittern zu bewegen. Kein Wunder also, dass der Nachfolger „Dead Space 2" mit grösster Spannung erwartet wird. Was der Titel zu bieten haben wird, soll unser Preview aufzeigen.
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Screenshots zu Dead Space 2
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Ortswechsel
Wir erinnern uns: Der Kommunikationsingenieur Isaac Clarke strandet auf der USG Ishimura und bemerkt, dass von der Besatzung eigentlich niemand mehr vorhanden ist - doch was ist passiert? Die Handlung hat also diverse Anleihen aus „Alien“ und ähnlichen Streifen gepachtet, und dementsprechend ging es auch in den dunklen Gängen und Räumen des Raumschiffs zur Sache.
Dieses Mal sieht die Sache etwas anders aus. Zwar findet die Handlung direkt nach den Ereignissen auf der USG Ishimura statt - und man steuert auch tatsächlich noch Isaac Clarke - allerdings wird man im zweiten Teil auf einem Minenplaneten nach dem Rechten sehen müssen. Da es hier Bereiche gibt, die für längerfristige Aufenthalte von Menschen geplant waren, wird man zwangsläufig auch Stellen finden, die deutlich besser beleuchtet sind, als man es gemeinhin von einem „Dead Space“-Nachfolger erwarten würde. Das stellt natürlich ganz neue Herausforderungen an die Gruseleffekte - schließlich ist es bedeutend einfacher, den Spieler im Dunkeln tappen zu lassen, nur um ihn dann durch etwas erschrecken zu lassen, was aus der dunklen Distanz noch völlig harmlos aussah. Hier kann man durchaus gespannt sein, was die Jungs von Visceral Games in Petto haben.
Neu im Angebot
Natürlich wäre ein Nachfolger kein guter, wenn man nicht reichlich Neues nachlegen würde. Hier wird „Dead Space 2“ wohl kaum negativ auffallen und enttäuschen. Alleine der Ortswechsel ist ja schon interessant und verspricht so einige Neuerungen, allerdings hat man auch dafür gesorgt, dass sich Isaac Clarke ganz neuen Gegnern gegenübersieht. Die Nekromorphs haben sich weiterentwickelt und werden in ganz neuer Form zum Alptraum für den Protagonisten. Aber glücklicherweise hat man auch daran gedacht, den guten Isaac auch mit ganz neuen Waffen einzudecken. Im neuen Arsenal wird sich beispielsweise eine Speerkanone finden, die neben dem Durchlöchern fieser Nekromorphs noch weitere Spässe wie Elektroschocks erlaubt.
Ebenso wird die Telekinese-Waffe erheblich schneller funktionieren und hierbei auch die verbesserte Physikengine nutzen. Demnach wird durch Irrläufer und Querschläger auch die Umwelt beeinflusst, was sich in aller Regel durch Splitter, Bruchstücke und dergleichen äußert, die sich hervorragend dazu eignen, die Gegner damit zu traktieren. Dank deutlich aggressiverer Einstellung bei der Telekinese wird man wohl auch die Möglichkeit haben, Gegner mit ihren eigenen abgetrennten Gliedmaßen zu Durchlöchern, was es in dieser Form beim Vorgänger ja nicht gab. Es wird also erneut mehr als blutig beim Kampf gegen das außerirdische Gekröse zu.
Die Kehrseite der Medaille
Das klingt natürlich alles sehr interessant und verspricht zahlreiche interessante Kämpfe mit den außerirdischen Mächten. Allerdings zeigt es auch, dass „Dead Space 2“ nur für weniger zartbesaitete Zeitgenossen und vor allem ausschließlich für Erwachsene gedacht ist - es geht schließlich beileibe nicht zimperlich zur Sache. Dass man einem erwachsenen Bürger nicht vorzuschreiben hat, wie er seine Freizeit zu verbringen hat - solange das in einem rechtlich einwandfreien Rahmen geschieht - dürfte vermutlich kaum ein Zocker anders sehen. Allerdings versuchen die Sitten- und Moralwächter es derzeit erneut: Dass es „Dead Space 2“ nicht leicht in Sachen Altersfreigabe haben wird, ist bestimmt keine Überraschung. Tatsächlich ist das Spiel aber - wie man unlängst fast überall erfahren konnte - das erste, das über ein sogenanntes Appellationsverfahren die USK-Freigabe „ab 18 Jahren“ noch vor Veröffentlichung entzogen bekam, weil nach Ansicht des bayerischen Sozialministeriums nicht genug zensiert - Entschuldigung, geschnitten - wurde. Demnach wird es eine sechste(!) Prüfung im Januar 2011 geben - dass so der Releasetermin, der für den 27. Januar geplant war, nicht eingehalten werden kann, ist offensichtlich. Während also unsere Nachbarn in Österreich pünktlich daran arbeiten können, den Planeten von Polygon-Aliens zu säubern, schauen wir hierzulande einmal mehr in die Röhre - während immer noch auf der ganzen Welt Kriege, Verbrechen und Grausamkeiten geschehen, verweigert man mündigen Bürgern eine freie Gestaltung ihrer Freizeit.
Das Gruselfest
Wie man erahnen kann, wird „Dead Space 2“ also eine Menge zu bieten haben. Gespannt darf man vor allem darauf sein, wie gut sich Visceral Games auf die Sache mit dem Gruseln in besser beleuchteten Arealen vorbereitet haben. Allerdings stehen die Zeichen eigentlich mehr als gut, dass der Nachfolger des beinahe schon legendären „Dead Space“ auch in der Reinkarnation wieder begeistern kann. Wenn man jetzt noch in Sachen Altersfreigabe entsprechend in die Puschen kommt, könnte man bereits Ende Januar schaurig-schön auf die Jagd gehen - warten wir es ab!
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1. Eindruck von Dead Space 2
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Abgesehen vom außergewöhnlichen USK-Hickhack, dem „Dead Space 2“ derzeit noch ausgesetzt ist, wird das Spiel auch sonst noch von sich Reden machen. Man darf sich auf neue Gruselerlebnisse - diesmal sogar ausserhalb eines Raumschiffs auf einem Bergbauplaneten und das auch in beleuchteten Arealen. Neue Waffen und neue Gegner sorgen selbst bei alten „Dead Space“-Hasen für so einige Überraschungen, und auch diverse Knobeleien werden einmal mehr mit von der Partie sein. Dementsprechend wird es also ein ganzheitliches Paket aus Atmosphäre, Spannung und mehr oder minder anspruchsvolle Rätsel sein - wenn man es denn schafft, es in Deutschland zu veröffentlichen.
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Screenshots zu Dead Space 2
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Kommentare zu Dead Space 2
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