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Gears of War: Judgment

von Kevin vom 13.01.13, 21:51 Uhr

Bei uns im PREVIEW!

Am 22. März kehrt das neben "Halo" wichtigste Exklusiv-Franchise der Xbox360 zurück an die heimische Konsolenfront: "Gears of War: Judgment" bietet den interessierten Spielern als Prequel die Möglichkeit, die Ereignisse im Vorfeld der bisher veröffentlichten Trilogie zu durchleben. In unserem Preview erfahrt Ihr, worauf Ihr Euch gefasst machen dürft.

Screenshots zu Gears of War: Judgment




 
Outsourcing

Nicht nur der Zeitrahmen von "Gears of War: Judgment" unterscheidet den Titel von seinen Vorgängern: Erstmalig wird ein Vertreter der Reihe nicht ausschließlich von Epic Games entwickelt, vielmehr holt man sich die Leute von "People Can Fly" mit ins Boot. Die Polen haben sich vor allem mit "Painkiller" und dem vergleichsweise innovativen, aber kommerziell wenig erfolgreichen "Bulletstorm" einen Namen machen können - und wie vor allem letzterer Titel beweist, hat man durchaus ein Händchen für das Genre der Third-Person-Shooter. Da die Mannen von Epic Games aber noch immer das Zepter in der Hand halten, ist wohl kaum davon auszugehen, dass uns eine technische Katastrophe ins Haus steht.

Es war einmal...

"Gears of War: Judgment" beginnt rund fünfzehn Jahre vor den Ereignissen des Erstlings der Serie. Kurz nachdem die Locust am sogenannten Emergence Day zum Angriff geblasen haben, findet sich die Einheit des Spielers vor dem Kriegsgericht wieder. In den eigentlichen Spielkapiteln wird dann erklärt, wie es zu dieser Situation kam - warum stehen unsere "Helden" im Kreuzfeuer?

Fehlender Fenix

Recht schnell haben die Entwickler auch klar gemacht, dass es dieses Mal kein Wiedersehen mit den ikonischen Helden Markus Fenix und Dominic Santiago, die ja die drei Vorgänger dominierten, geben wird. Ganz auf bekannte Gesichter muss der geneigte "Gears of War"-Fan allerdings nicht verzichten: Die beiden wichtigsten Protagonisten Damon Baird und Augustus "Cole Train" Cole kennt man ja schon - nicht zuletzt aus Teil 3. Hinzugekommen sind die beiden Soldaten Garron Paduk und Sophia Hendricks, die die beiden tatkräftig im Kampf gegen die Locust unterstützen.

Nur echt mit einem Großen BANG!

Geschichte hin oder her - bei "Gears of War: Judgment" geht es, wie auch schon bei den Vorgängern, in erster Linie darum, das Locust-Gekröse ordentlich durch das Universum zu prügeln. Mit dem neuen Entwickler kommen auch ein paar Änderungen ins Spiel - so wird es für Kills Bonuspunkte geben, die man dann in verschiedene Extras investieren kann. Das Ganze erinnert also ein wenig an die Style-Punkte, die man in "Bulletstorm" kassieren konnte.

Und noch ein Versuch!

Häufig haben Shooter - unabhängig von der verwendeten Perspektive - ein kleines Problem mit dem Wiederspielwert und dem Umfang der Einzelspieler-Kampagne. Hier will "Gears of War: Judgment" dem Spieler etwas mehr an die Hand geben - ohne jedoch die Kampagne künstlich in die Länge zu ziehen: Die einzelnen Kapitel werden mit bis zu drei Sternen bewertet, und wer dazu neigt, das Maximum aus einem Videospiel herauszuholen, wird so manche Mission mehrfach durchspielen müssen, um auf die begehrte Topwertung zu kommen.

Neue Impulse

Doch das ist noch lange nicht alles, was man uns für "Gears of War: Judgment" an Neuigkeiten verspricht. So soll es dieses Mal beispielsweise eine wesentlich stärkere künstliche Intelligenz geben, die die Gegner nicht nur schlauer, sondern auch weniger computerisiert reagieren lassen sollen. Dass es von den Locust auch ein paar neue Arten geben wird, ist dabei natürlich schon fast ebenso selbstverständlich wie einige neue Schießeisen.

Als interessant könnten sich auch die Neuerungen bezüglich des Multiplayer-Parts von "Gears of: War Judgment" herausstellen. Neben einem "Free for All"-Modus, der nicht unbedingt einer Erklärung bedarf, gibt es auch den sogenannten "OverRun"-Modus, der im Prinzip zwei Fünfer-Teams (COG gegen Locust) gegenüberstellt. Dabei gibt es verschiedene Spielerklassen wie Medic, Soldier und Scout, die allesamt ihre Besonderheiten und Spezial-Skills haben. Das trifft natürlich auch auf die Konkurrenz aus dem Hause Locust zu - hier darf man sich auf so manches spannende Match freuen.

Keine Sorgen!

Zweifellos: Das alles klingt außerordentlich interessant - und die Gefahr, dass der Entwickler-Wechsel das Franchise ruiniert, ist wohl auch kaum gegeben. Insofern darf man sich also noch immer ungebremst auf "Gears of War: Judgment" freuen. Basierend auf den Informationen, die man bislang veröffentlicht hat, wurden die wichtigsten Werte der Serie (Spannung, akute Bedrohung durch die Locust, Action und natürlich das wegweisende Deckungssystem) beibehalten und mit ein paar Extras voraussichtlich sinnvoll erweitert - was kann man mehr verlangen, als der Tradition treu zu bleiben, ohne übermäßig konservativ zu sein?
Gears of War: Judgment

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  Termin: 22.03.2013
  Hersteller: Epic Games
  Entwickler: People Can Fly
  System: Xbox 360
  Genre: Action
  Onlinfähig: Ja
  Webseite: gearsofwar.x...
 
1. Eindruck von Gears of War: Judgment
Bislang zeigt "Gears of War: Judgment" einiges an Potential - es ist kaum davon auszugehen, dass Action-Fans eine Enttäuschung bevorsteht. Natürlich wird es sich erst noch zeigen müssen, ob die Neuerungen das Spielerlebnis wirklich erweitern, oder doch eher von den Kernwerten der "Gears of War"-Reihe ablenken. Allerdings scheint es zumindest aktuell so, als wüssten die Leute von People Can Fly ziemlich genau, was sie da treiben. Wenn man es schafft, die geniale Atmosphäre von "Gears of War" mit den rasanten und nicht minder brillanten Gefechten von "Bulletstorm" zu koppeln, könnten wir schon im Frühjahr einen der wichtigsten Xbox-Titel des Jahres in Empfang nehmen.
 
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Da gibt's nur Mist!
Die meisten Sachen habe ich schon
Kostet nix, kann also nicht schaden
Habe so schon einige tolle Spiele für lau bekommen
Eine rundum tolle Sache!
Da muss sich im Vergleich zu PS+ noch einiges tun
Ich hab' eh kein Xbox Live Gold


  
 

 

 
 



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