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Max Payne 3

von Kevin vom 19.03.12, 14:55 Uhr

Bei uns in der Vorschau

Im Mai ist es wieder einmal so weit: Mit „Max Payne 3“ erscheint ein neuer Vertreter der beliebten Spielereihe - und das nach über acht Jahren. Damals konnten die Spiele mit Elementen wie Bullet Time punkten, da es Vergleichbares nirgends sonst gab. Doch die Zeit ist natürlich nicht stehengeblieben, und um ein überzeugendes Produkt abzuliefern, muss sich der Entwickler Remedy ganz schön anstrengen. Unser Preview zeigt Euch, worauf man sich gefasst machen darf.

Screenshots zu Max Payne 3




 
Max Wer?

So mancher Zocker von heute mag den Namen „Max Payne“ höchstens noch mit einem eher zweitklassigen Hollywood-Streifen verbinden. Ohne groß ins Detail zu gehen: Seinerzeit war „Max Payne“ nicht nur technisch und optisch ganz großes Kino, auch das Gewaltlevel war nicht ohne. Gekrönt wurde das Ganze durch eine „Film Noir"-Atmosphäre, wie man sie bis dahin noch nicht gesehen hat.
Ein interessanter Aspekt an „Max Payne 3“ ist sicherlich, dass nicht das Schöpfer-Studio Remedy Entertainment für die Entwicklung zuständig ist, sondern niemand geringeres als Rockstar Games. Insofern darf zwar davon ausgegangen werden, dass es zu diversen Paradigmenwechseln kommt, allerdings wäre es mehr als überraschend, wenn die Qualität nicht stimmen würde.

New York, Rio, Tokio?

Die erste richtige Überraschung wartet schon bei der Story. Max hat sich selbst einen Tapetenwechsel verordnet - das schmutzige, versiffte und verruchte New York schlug ihm nach den Ereignissen der beiden Vorgänger wohl zu sehr aufs Gemüt. Jetzt arbeitet er als Personenschützer in São Paolo in Brasilien, einer der gefährlichsten Ecken der Erde. Doch auch Sonne, Strand und braungebrannte Mädchen reichen nicht aus, um sein Dasein ein wenig blumiger zu gestalten.
Wie man sich denken kann, fällt Kommando „Ruhige Kugel schieben“ aus, und zwar spätestens ab dem Zeitpunkt, an dem die zu beschützende Hausherrin entführt wird. Jetzt rutscht unser guter Max wieder ab in die Welt von Lügen und Intrigen - und muss hier natürlich erst einmal durchsteigen, und zwar mit Waffengewalt.

Wenn kein Stein mehr auf dem anderen bleibt

Für viele Zocker, die sich seinerzeit an der „Film Noir“-Atmosphäre von „Max Payne“ gelabt haben, wird das sicherlich ein echter Schock sein. Nicht nur, dass Max nicht mehr primär seine inneren bösen Geister verjagt, auch die Tatsache, dass man einen Wechsel in den Örtlichkeiten vorgenommen hat, ist schon etwas gewöhnungsbedürftig.
Doch hier muss man sich vor Augen halten, dass Rockstar Games immer klotzt und nie kleckert. Man hat weder Kosten noch Mühen gescheut und direkt vor Ort recherchiert - so darf davon ausgegangen werden, dass die Rahmenbedingungen absolut stimmig sind. Falls sich also jemand fragen sollte, wie die Unsummen an Entwicklungskosten für moderne Videospiele zustande kommen, wird es jetzt sicherlich etwas klarer.

Altes Kulturgut

Erfreulicherweise wird sich am Gameplay zumindest in Hinsicht auf die Mechanik nicht viel tun: Noch immer geht es in Third-Person-Manier zur Sache, und auch auf die Bullet-Time-Einlagen muss man nicht verzichten. Ebenso ist Max auch dieses Mal dazu in der Lage, zwei Handfeuerwaffen gleichzeitig zu nutzen - das hat schon damals für gute Laune und reichlich Action gesorgt. Hinzu kommt jetzt aber die Möglichkeit, etwa eine Schrotflinte mit einer Maschinenpistole zu mischen, was natürlich entsprechende Flexibilität mitbringt.

Neue Besen

Rockstar verspricht uns ganz neue und besondere physikalische Vorzüge. So sollen bis ins kleinste Detail Unterschiede bei den Waffen und ihrer Benutzung zu spüren sein. Versucht man beispielsweise eine schnelle Drehung, während man die Schrotflinte im Anschlag hat, so dauert das ein ganzes Stückchen länger, als wenn man mit der kleinen schlanken Handfeuerwaffe ins Gefecht zieht. Überdies sollen wir eine ganz neue KI-Erfahrung machen dürfen - aber wenn wir ehrlich sind, haben das schon viele Entwickler zu vielen Gelegenheiten versprochen. Bleibt also abzuwarten, was Rockstar Games daraus macht.
Wenn man den Trailer Glauben schenken darf, kommt auch in optischer Hinsicht etwas ganz besonderes auf die Spielerschaft zu. Zahlreiche Details und abwechslungsreiche Areale sollen dem Spieler das Spielgefühl der Vorgänger zurückbringen, und das ohne technische Einbußen. Insofern dürfte Rockstar sich hier auf dem richtigen Weg befinden.


Trailer zu Max Payne 3
 
Max Payne 3

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  Termin: 31.05.2012
  Hersteller: Rockstar Games
  Entwickler: Rockstar Vancouver
  System: Xbox 360
  Genre: Action
  Onlinfähig: k.A.
  Webseite: rockstargames.com
 
1. Eindruck von Max Payne 3
Auch wenn Max Payne nicht mehr in der gewohnten Umgebung operiert, so sieht es aktuell tatsächlich so aus, als würde „Max Payne 3“ die Reihe adäquat fortsetzen. Die ganzen Kernelemente, die Max und seine Abenteuer ausmachen, sind nach wie vor vorhanden. Und trotzdem wird das Spektakel technisch in die heutige Zeit transferiert: Neue Engine, stark verbesserte KI und vor allem ein gänzlich neues Physikerlebnis wird uns von den Entwicklern versprochen. Insofern ist die Spannung natürlich riesengroß - da fällt das Warten bis zum Release im Mai schwer.
 
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