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Previews - Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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von Tom D. vom 19.11.09, 09:15 Uhr
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In London wird wieder gemordet!
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Auf dem PC sorgt der berühmt berüchtigte Serienmörder „Jack the Ripper“ schon seit einiger Zeit für mordsmäßigen Spielspaß. Noch in diesen Monat wird Koch Media dafür sorgen, dass auch Xbox360-Spieler in den Genuss des klassischen Point&Click-Adventures kommen. Für uns Grund genug, einen genauen Blick auf die Preview-Fassung zu werfen. Lohnt sich der Ausflug auf unsere geliebte 360-Konsole oder sollte Mr. Holmes lieber beim Rechenknecht namens PC bleiben?
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Screenshots zu Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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MARY ANN NICHOLS WURDE ERMORDET
Jeder der sich schon einmal näher mit Jack the Ripper beschäftigt hat, weiß ganz genau, was mit der armen Mary Ann Nichols geschehen ist. Da Jack the Ripper aber nicht irgendein dahergelaufener Standard-Mörder ist, fällt der Mord an Mary Ann Nichols besonders grauenvoll aus. Wie ein Schwein wurde sie ermordet und ausgeweidet. Wie zu erwarten, wird das grauenvolle Vorhaben aber nur angedeutet, sodass „Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper“ keinesfalls zu einer Splatterorgie ausartet.
Wie der Titel des Spiels schon verrät, ist es die zentrale Aufgabe des Spielers, den grauenvollen Mörder dingfest zu machen. Da Jack the Ripper ein echtes Mysterium ist, dürfte die Jagd alles andere als leicht werden. In den ersten Spielminuten fallen uns sofort die speziellen Eigenheiten von „Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper“ in die Hände. Das Adventure lässt sich wahlweise in der Ego-Perspektive spielen, oder eben in klassischer „Survival-Horror“-Ansicht. Letztere kennt man zum Beispiel aus älteren Resident Evil-Videospielen. Die Wahl der Kameraansichten finden wir gelungen, spielen wir doch auf der Xbox360. Eine Maussteuerung fällt eh ins Wasser und die Controller-Steuerung hinterlässt keine Fragen und gibt sich komfortabel.
Interessant finden wir den Start der eigentlichen Geschichte. Bevor die Mörder-Jagd so richtig losgeht, lässt uns der Entwickler den Mord aus der Sicht des Jack the Ripper hautnah miterleben. Sicherlich wäre technisch mehr drin gewesen, aber der Atmosphäre tut das besonders in dieser Szene keinen Abbruch. Trotzdem offenbaren sich bereits jetzt die ersten Schwächen. Die Ladezeiten sind häufig und auf Dauer störend. Da die Hoffnung ja bekanntlich zuletzt ins Grab krabbelt, drücken wir den Machern die Daumen, dass die Ladezeiten in der Verkaufsversion auf ein ertragbares Minimum reduziert werden.
Technik hin oder her, die Rätsel dürften genau den Geschmack der Fans treffen. So fällt das Aufeinandertreffen mit Sherlock Holmes und Dr. Watson klassisch aus. Die beiden genießen gerade ihr verdientes Frühstück, lesen dabei aufmerksam die Tageszeitung. Und genau dieser „Datenträger“ soll es sein, der die beiden über den Mordfall des Jack the Ripper informiert. An dieser Stelle darf der Spieler das Szepter in die Hand nehmen und die Wohnung erkunden. Es gilt eine bestimmte Karte zu finden, was sicherlich keine großen Probleme verursachen sollte.
Um den Fall effektiv zu bearbeiten, benötigt Sherlock Holmes wie so oft die Hilfe der Polizei. Also macht sich der Detektiv auf den Weg, um sich die entsprechende Polizei-Akte zu besorgen. Natürlich will der Polizist nur dann eine Akte rausrücken, wenn Sherlock Holmes eine verloren gegangene Tasche wiederbeschafft. Mehr wollen wir an dieser Stelle auch gar nicht verraten, da bereits diese erste Aufgabe gut 30 Minuten in Anspruch nimmt. Und das würde heißen, wir würden 30 Minuten spoilern. Währen da nicht die ständigen Ladezeiten, würde sich das Adventure angenehm flüssig spielen.
Neben den häufigen Ladezeiten gibt es aber noch ein weiteres Manko. Technisch hatten wir uns wirklich mehr erhofft. Zum aktuellen Zeitpunkt herrscht in dem Spiel ein einziges Grau. Sicherlich sind die Londoner Hinterhöfe nicht gerade ein farbenfrohes, brasilianisches Volksfest, aber etwas mehr Abwechslung sollte doch möglich sein. Hinzu kommen die wenig detaillierten Objekte. Die Straßen wirken leer und die Gebäude klobig. Aber immerhin, dass Figurendesign wirkt solide und die Innenräume sind auch nicht von den schlechtesten Eltern. Um dem Spieler nicht das Gefühl zu geben, er würde ein Buch lesen, hat man sämtliche Dialoge vertont. Die Synchronisation erreicht zwar zu keiner Zeit Blockbuster-Niveau, bewegt sich trotzdem auf einem soliden Pfad.
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Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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1. Eindruck von Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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An der Technik sollten die Entwickler noch etwas arbeiten. Denn aktuell hat die Grafik wenig mit „Next-Generation“ zu tun. Die Ladezeiten sind uns ebenfalls ein Dorn im Auge. Trotzdem dürften Fans des Privatdetektiv mit „Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper“ auf ihre Kosten kommen. Die Aufgaben sind klassisch und tragen den Stil der Vorlage. Die gänzlich unterschiedlichen Kameraperspektiven funktionieren erstaunlich gut, weshalb wir eine Maussteuerung nicht wirklich vermissen. Ende des Monats wissen wir ganz genau, ob man noch etwas an der Technikschraube gedreht hat.
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Screenshots zu Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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Kommentare zu Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper
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