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Battlefield 3
von Manuel S. vom 26.10.11, 23:00 Uhr
Was fĂŒr ein Brett!

Man mag es kaum glauben, aber seit Battlefield 2 sein Debut im Jahr 2005 feierte, sind es mehr die gefĂŒhlten als die tatsĂ€chlichen Jahre, bis jetzt endlich der im Vorfeld hochgelobte Nachfolger erscheint. Digital Illusions CE und Electronic Arts haben sich Ihr Ziel hoch und weit gesteckt, und wollen damit nicht nur in Sachen Singleplayer, sondern gerade im Multiplayer die neue Referenz werden, und den ewigen Konkurrenten Call of Duty mit Modern Warfare 3 in die ewigen JagdgrĂŒnde schicken. Ob die Großwildjagd geklappt, oder man am Ende doch nur die Sau durchs Dorf getrieben hat, das erfahrt Ihr in unserem Test zu Battlefield 3.
Screenshots zu Battlefield 3




 
Das WAR Battlefield

Battlefield ist bis heute ein Name, der jedem Teamspieler geradezu auf der Zunge zergeht. Taktische und grandios in Szene gesetzte Mehrspieler-Action ist es, was die Reihe bisher so eindrucksvoll auf die Beine gestellt hat. Gerade die Verbindung MilitĂ€r-Shooter und Fahrzeug-Action ist das, was noch bis heute nĂ€chtelang begeistert, und am nĂ€chsten Tag Dank Augenringen tief ins Gesicht geschrieben steht. Mit Battlefield 3 möchte DICE diese Erfolgsstory fortsetzten. Aber nicht nur das, man will weg vom Spiel hin zum Erlebnis, um endgĂŒltig abzuhaken mit Vergleichen a la Call of Duty und anderen Shooter. Battlefield 3 will ein eigenstĂ€ndiges Spiel sein, das keine Vergleiche mit anderen Vertretern des Genres nötig hat, und sich so selbst in die nĂ€chste Ebene zu hieven.

Im Vorfeld hat es sich durchaus danach angehört. Immer, und wirklich immer wieder, haben DICE und EA fast schon arrogant und spitzzĂŒngig Ihren Shooter in den siebten Zocker-Himmel gelobt, und dabei immer wieder sehr scharf in Richtung der Konkurrenz geschossen, der man ja eigentlich davon fahren wollte. Die Strategie hinter dem Verhalten kennen wir nicht, und die wollen wir auch nicht kennen. Wir sind da um das Produkt der beiden Partner zu verköstigen, es in uns aufzusaugen, und am Ende als geistigen Bestandteil in unser Leben aufnehmen. Doch dazu muss man das Ganze erst mal verdauen.


Das IST Battlefield

Henry Blackburn ist Seargent bei den US-Marines. Sei Hauptaufgabengebiet liegt in der BekÀmpfung von Terrorismus in Form der Untergrundvereinigung P.L.R.
AngefĂŒhrt wird das gesamte Netzwerk von Solomon. Er selbst als auch viele seiner Gefolgsleute kommen aus Kurdistan und dem Iran, und sind oft zu allem bereit, um Ihr Ziel zu erfĂŒllen. So wie moderne Terrornetzwerke vorgehen ist es auch hier der Fall. Insoweit kann auch Battlefield 3 das selbe wie es Black Ops oder Modern Warfare bisher gekonnt hat. Aber der weltweite Terror ist scheinbar ein so umfangreiches Problem, das es inzwischen in unzĂ€hligen Shootern aufgearbeitet werden muss, wie es einst mit dem Szenario des zweiten Weltkriegs der Fall war.

Aber bleiben wir beim Thema. Blackburn kĂ€mpft sich durch die erste Mission, auf und in einer fahrenden U-Bahn, und wird von zahllosen Terroristen angegriffen. Damit verbunden wird direkt die EinfĂŒhrung in die allgemeine Steuerung, und die wichtigsten Waffen bekommt man im gleichen Atemzug auch prĂ€sentiert. Am Ende dieser Mission steht das gefĂŒhlte Ende von Blackburn an, als das Bild schwindet und wir unsere Augen wieder in einem BĂŒroraum öffnen. Dieser Raum stellt sich als ein Verhörzimmer der Marines heraus, in dem wir von 2 charakterstarken Agenten, die kurz davor sind, Henry zu zerfleischen. Angeblich steht er im Verdacht, der Terrorvereinigung P.L.R. sehr nahe zu stehen. und so werden die letzten Geschehnisse Ihm zur Last gelegt. Das lĂ€sst er aber nicht auf sich sitzen, und erzĂ€hlt so den beiden an was er sich erinnern kann. Und los geht die Zeitreise.


Kaum Innovation, aber viel GefĂŒhl

Ob im irakischen Sulaimaniyya oder in Teheran. Seine Geschichte bringt uns weit herum, und deckt grausige Taten auf. Daneben erzĂ€hlen aber z.B. auch ein Panzerkanonier und eine Jet-Pilotin Ihre Geschichten, die wir selbstredend nachspielen bzw. nachfliegen können. WĂ€hrend es in den bisherigen Battlefield Ablegern, ja auch in Bad Company 1 und 2, so war dass das einzige fliegende Objekt ein Hubschrauber war, das man steuern durfte, schwingt man sich jetzt auch hinter das Steuer eines Kampfjets. Das kann man alles aber in etwa unter einen Hut bringen, und die 3 Herren im Verhörraum wissen auch die Szenen zu verknĂŒpfen. Etwas abwegiger wird es aber, als der Name
Dimitri »Dima« Mayakowsky ins Spiel kommt. Zwar kann sich jeder der Herrschaften nur wage an diesen Namen und seinen eigentlichen EinsÀtze erinnern, dennoch spielt man auch die EinsÀtze des russischen Geheimdienst-Agenten nach.

Objektiv betrachtet ist das jetzt ehrlich gesagt nicht DIE Innovation die DICE noch so herausgeschrien hatte, denn innovativ geht deutlich anders. Ein Ă€hnliches Szenario, das gefĂŒhlte x-te Mal das nun das Thema Terrorismus durchgekaut wird und eine Ă€hnliche Handlung untermalen den Eindruck, den wir von anderen Vertretern schon kennen. Und doch ist es dann, je genauer man es betrachtet, doch etwas anders. Nein, es sind keine Welten die Battlefield von der Konkurrenz abheben lĂ€sst, aber es ist diese zwischenmenschliche Etwas, die GefĂŒhle, die Charaktere und die tiefergreifende Geschichte die erzĂ€hlt wird. Alles wirkt lebendiger und realistischer, die GefĂŒhle kommen schon fast echt rĂŒber. Im Endeffekt also irgendwie das, was man schon oft durchgekaut hat, aber menschlicher und emotionaler. An ein Brothers In Arms: Hells Highway kommt man zwar nicht heran, aber diese Vergleiche wĂ€ren auch etwas falsch angesetzt. Man weis aber ab einem bestimmten Zeitpunkt genau, welches Gesicht zu welchem Namen gehört, fĂŒhlt in bestimmten Situationen mit den Teilhabenden mit und blutet genauso wie die Kameraden im Spiel, wenn es auf einmal in eine ganz andere Richtung geht, als man das eigentlich erwartet hĂ€tte.


Nervenaufreibend bis zum Schluss

Deutlicher abheben kann sich Battlefield 3 aber mit den unerwartet packenden Gefechten und Schießereien. Die Taktik kommt dabei auf keinen Fall zu kurz, dennoch ist es nicht Blackburn der seinen Kollegen Befehle erteil, sondern vielmehr bekommt er selbst gesagt, was er zu tun hat. Und wehe er macht nicht genau das, dann ertönt ein unĂŒberhörbarer Schrei, was er denn schon wieder treibt, und das er gefĂ€lligst sofort an seinen Einsatzort kommen soll. Der aggressive Unterton ist dabei deutlich vernehmbar.
Auf der einen Seite stehen wir dann in massiven Feuergefechten auf großen PlĂ€tzen mit umliegenden HĂ€usern und Autos. Selbstredend sind dann Gegner und Kugeln im Überfluss vorhanden, und man muss sich erst einmal sortieren, um einschĂ€tzen zu können woher man jetzt eigentlich genau beschossen wird. Da ist es natĂŒrlich immer eine feine Sache, wenn man Kameraden an seiner Seite hat, die wissen was Sie tun, und die auch wirklich Gegner umlegen und nicht nur zusehen wie wir selbst das ĂŒbernehmen.
Dazwischen folgt dann gerne mal eine kurze Zwischensequenz, bei der eine TĂŒr geöffnet wird, wobei wir da aber nur zusehen dĂŒrfen. Das schadet allerdings nicht, denn das Zusehen gefĂ€llt hier wirklich sehr gut.

Taktisch zeigt uns DICE aber mit Bravour, was man drauf hat. Richtig schön abwechselnd gibt es große Feuergefechte, oder nur den einen ekelhaften Gegner, der mit 'nem 50mm ScharfschĂŒtzengewehr in einem GebĂ€ude sitzt, und die Mauern um uns herum schön zerstĂŒckelt. Aber auch da gibt es Abhilfe. Raus mit dem Rocket-Launcher, und das gesamte GebĂ€ude in die Luft gejagt. Das endet dann in einer riesigen Staub-und Feuerwolke, und in einer noch grĂ¶ĂŸeren und spektakulĂ€reren Explosion, die das gesamte Zimmer erzittern lĂ€sst. Doch damit nicht Schluss, ausgestattet mit einem exklusiven Sniper-Gewehr geht es dann auf Gegnerjagd, wenn man z.B. den eigenen Trupp decken muss, wĂ€hrend dieser einen verletzten Soldaten vom Kriegsfeld holt, oder das selbe Spiel nur Nachts, mithilfe eines NachtsichtgerĂ€tes. Wenn dann auf einen Schlag unzĂ€hlige Gegner aufleuchten wĂ€hrend der eigene Trupp ein Hotelzimmer durchsucht, da steht einem dann schnell der Schweiß auf der Stirn. Fehltreffer sollte man vermeiden, denn dann ist es mit den Kameraden und auch mit der Mission dahin.


Blut aus den Ohren

Ein wirkliches Brett, das sich anfĂŒhlt wie feinstes Eukalyptus-Holz, knallt uns daneben aber die Akustik vor den Latz. Man hat ja schon vieles gehört und gesehen, und das Gesehen auch schon oftmals gehört. Aber was hier vom Stapel gelassen wird, das haut dir wirklich den Putz von der Decke. FunksprĂŒche, SchĂŒsse und schreiende Marines soweit das Ohr hören kann, daneben unverstĂ€ndlich sabbelnde Gegner, die eh kein Mensch versteht, und mittendrin man selbst in Person von Henry Blackburn. Wenn man das GefĂŒhl eines wirklichen Kriegsschauplatzes in sein Wohnzimmer holen will, dann nur so. Alleine die KugeleinschlĂ€ge um Blackburn herum sind wie Nadelstiche uns Trommelfell, und man ist akustisch erst einmal so verwirrt, das man optische erst einmal nach dem GegenĂŒber suchen muss. Wirklich ganz, ganz großes Kino. Dazu wirklich zu jeder Szene und jeder Sequenz passend die perfekte musikalische Untermalung. Einfach grandios!


Oh, wie ist das schön!

Grandios, fantastisch, spektakulĂ€r, unglaublich. Diese Worte waren es, die man ungewollt von sich gegeben hat, als vor ein paar Monaten die ersten Gameplay-Szenen zu Battlefield 3 in diversen Videos die Runde gemacht haben. Und man wollte und konnte nicht glauben, dass DICE es doch tatsĂ€chlich so wollte, mithilfe der Frostbite 2.0 Engine, diese Grafik auch auf unsere Konsolen zu bringen. So war es dann auch nicht ganz, denn im Vergleich zum PC muss man auf den Konsolen schon zurĂŒckstecken. Aber dennoch ist das was man zu sehen bekommt, gerade im Singleplayer, schon eine sehr edle Sorte hochaufgelöster Grafik. Voluminöser Rauch und Qualm, perfekt berechnete Sonnenstrahlen, die durch kleine Fenster in stockfinstere TreppenhĂ€user blinzeln oder anatomisch korrekt gestaltete Fauna. Man hat nichts unversucht gelassen, um auch auf den Konsolen optisch das bestmöglichste zu bieten. Und das hat man auch geschafft. Einen Shooter in dieser GrĂ¶ĂŸenordnung ohne ein Ruckeln auf den betagten GerĂ€ten laufen zu lassen, ist wirklich allererste Sahne. Das ist aber erst alles drin, wenn man sich die optionalen Texturen von der Disc auf seine Festplatte schaufelt, da die Texturen dann direkt in das Spiel berechnet werden, und das ist wirklich sehr sehenswert. Grafisch getrĂŒbt wird allerdings der Eindruck im Multiplayer.


Der Multiplayer, ein eigenes Spiel

Allerdings stehen im Multiplayer normalerweise ja andere Dinge im Vordergrund als die Grafik. Und der Multiplayer sollte laut EA das sein, was Battlefield 3 noch deutlicher abheben lassen soll.

Zu Beginn sei gesagt, dass sich seit Bad Company 2 einige Dinge verĂ€ndert haben. Aus dem SanitĂ€ter wurde der Sturmsoldat, der jetzt mit Maschinengewehr und Medi-Pack im Anschlag ĂŒber die Karten rennt. PrimĂ€r mit Pistole oder Schrotflinte ausgestattet bekommt man spĂ€ter auch Zugang zum Defibrillator, genĂŒgend Erfahrungspunkte vorausgesetzt. Auch einen Granatwerfer wĂŒrde es spĂ€ter geben, allerdings bleibt hierfĂŒr dann das Medi-Pack Zuhause. Was man wie haben will, muss man dann selbst entscheiden.

Der Sturmsoldat kann von daher jetzt auch keine Munition mehr ausgeben, und muss von daher auf den Versorgungssoldaten vertrauen, der seine Kollegen immer wieder mit neuer Muni und Granaten versorgen kann. Der gehasste Granaten-Spam aus Bad Company 2 gehört somit der Vergangenheit an. Der Versorgungssoldat ĂŒbernimmt vom ehemaligen Sani das leichte MG. Streut der jetzt seine Kugeln im Dauerhagel auf den Gegner, der in Deckung sitzt, verschwimmt die Sicht des Gegners. Killt Ihn dann beispielsweise ein Mitspieler, bekommt der Versorger Bonuspunkte fĂŒr sein Deckungsfeuer.
Der Versorger ist auch der mit den dicken Dingern im GepÀck. Ob Raketenwerfer, Claymore oder C4, er ist der Mann mit dem gewissen Wumms.

Der AufklĂ€rer wird in Battlefield 3 endlich seinem Namen gerecht. Er bedient sich zwar wie gehabt aus einem Arsenal von ScharfschĂŒtzengewehren, doch seine drei freischaltbaren ZusatzgerĂ€te dienen allein der Feinderkennung: Der stationĂ€re Bewegungsmelder markiert gegnerische Infanteristen im Umkreis von gut zehn Metern, mit seiner fliegenden Drohne kann der Recon-Soldat Mensch und Maschine aus der Luft ausspionieren (wĂ€hrenddessen liegt er allerdings ungeschĂŒtzt herum), und das LaserzielgerĂ€t kennzeichnet selbstĂ€ndig Fahr- und Flugzeuge in seinem Sichtbereich. Derart markierte Vehikel werden fĂŒr zielsuchende Raketen unserer Team-Kollegen vorgemerkt. Zum Beispiel fĂŒr die der Jets.

Daneben gibt es natĂŒrlich auch noch den Ingenieur. Aber was genau der kann, und was auch seine Kollegen sonst noch so drauf haben, sollte sich jeder selbst erspielen und antun. Sonst ist ja der ganze Reiz genommen.

Neben den Klassen ist im Multiplayer natĂŒrlich auch wichtig, welche Match-Typen angeboten werden. Hier beruft man sich weiterhin auf die Erfahrung der VorgĂ€nger, und bietet neben der Eroberung den Rush -Modus, Team -Deathmatch und einem neuen Ko-op Modus, Ă€hnlich wie in Modern Warfare 2. Hier kann man vorbestimmte Szenarien nachspielen. Somit ist jetzt auch Battlefield Ko-op-fĂ€hig und die Spielerschaft hoffentlich damit befriedigt.

Neben den Matches geht es dann weiter zu den Fahrzeugen, die sich wie gehabt in Klassen unterteilen. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft, es dĂŒrfte wieder fĂŒr jeden Geschmack etwas dabei sein. Neben leichten bis schweren Panzern, kleinen und großen Jeeps und unterschiedlichen Booten, gibt es neben dem Helikopter jetzt auch Kampfjets. Und die lassen sich, im VerhĂ€ltnis zu den Helikoptern, schon von AnfĂ€ngern richtig gut steuern. Am Anfang noch etwas unĂŒbersichtlich, da die Sicht aus dem Cockpit doch etwas eingeschrĂ€nkt ist, bekommt man mit der Zeit ein gutes GefĂŒhl fĂŒr das GerĂ€t und weis perfekt damit umzugehen. Und der Vorteil: Man muss nicht wie beim Hubschrauber zu zweit sein, um auch etwas erreichen zu können. Dennoch dĂŒrfte die 2-Mann Kombination im Heli die bessere Wahl sein, zumindest wenn beide Spieler perfekt aufeinander eingespielt sind.

Auf den Konsolen geht es leider, anders als auf dem PC, zwar auf den gleichen Karten zur Sache, aber leider mit weniger Spielern. Im Team-Deathmatch gibt es nicht einmal Fahrzeuge, was aber nur indirekt als negativ zu bewerten ist. Da im Team-Deathmatch auf deutlich kleineren Karten gespielt wird, sind Fahrzeuge von daher nicht wirklich ein Muss. Die restlichen Modi, die wahrscheinlich auch fĂŒr die Mehrzahl interessanter sein wird, laufen aber problemlos und lagfrei ĂŒber die BĂŒhne, und auch trotz weniger Spielern ist immer was los. Und ja, auch hier kann man wirklich schneller das Gras von unten wachsen sehen, als es einem lieb ist. Aber davon ab ist das Erlebnis Multiplayer wirklich geglĂŒckt. Taktik und Spielspaß geben sich die Waage, und nach einigen erreichten Levelaufstiegen kommt dann auch der Nerd hinter dem Pad zum Vorschein. Nicht nur das dieser Multiplayer genial ist, er macht auch noch unglaublich sĂŒchtig, und das merkt man erst, wenn es schon zu spĂ€t ist.
Fazit zu Battlefield 3
Es ist keine Sau die durchs Dorf gejagt wird, aber auch keine Großwildjagd. DICE hat wirklich sehr viel von dem verwirklicht, was man versprochen hat. Technisch, gerade optisch und akustisch, macht Battlefield 3 sich so gut, wie man es erwartet hatte. Leider fehlt jedoch der Mut, sich mit noch mehr Abstand zur Konkurrenz zu zeigen. Aber scheinbar gibt man sich lieber nicht die BlĂ¶ĂŸe große Schritte weg vom Gewohnten zu wagen, als ein bereits altbekanntes Thema zu verarbeiten. Zwar war das Thema mit Call of Duty 4: Modern Warfare damals wirklich neu und frisch, aber nach einigen Auflagen in diesem Setting ist es nun einfach nichts mehr neues, und DICE hĂ€tte sich ruhig etwas aus dem Fenster lehnen können, als nur hinaus zu sehen. Dennoch ist Battlefield ein großer Wurf geworden. Es ist packend, faszinierend und ĂŒberzeugen. Es fesselt und begeistert, und das von der ersten Minute an. Die Zerstörung arbeitet, gerade im Multiplayer, wirklich gut mit, hĂ€tte aber im Singleplayer etwas Mehr an Zerstörung gebrauchen können. Über alles erhaben ist selbstredend der Multiplayer, und das Fazit, dass uns Battlefield 3 weit ĂŒber den herannahenden Winter hinaus begleiten wird. Denn dieser Shooter ĂŒberzeugt auf lange, lange Sicht. Und man muss wirklich keine Angst vor dem in 2 Wochen nahenden Gegner haben.
 
Battlefield 3

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  Erschienen: 27.10.2011
  Hersteller: Electronic Arts
  Entwickler: DICE (Digital Illusions CE)
  System: Xbox 360
  Spieler: 1
  Genre: Ego-Shooter
  USK: USK 18
  Sprache: Deutsch
  Texte: Deutsch
  Onlinefähig: Ja
  Webseite: battlefield.com
  Preis: 54,95 €
 
Bewertungen

 

  Grafik:
90 %
  Sound:
92 %
  Gameplay:
90 %
  Umfang:
85 %
  Multiplayer:
89 %
  Gesamt: 89 %
 Userwertung: 
 
+
- Authentisches SpielgefĂŒhl
- Emotional und tiefgreifend
- Dichte AtmosphÀre
- Fantastischer Sound
- Beeindruckende Grafik
- Einwandfreie Steuerung
- Multiplayer erste Sahne
-
- Leider ein kaum neues Szenario
- Dumme KI-Aussetzer
- Etwas kurze Spielzeit
- Kaum Wiederspielwert (Singleplayer)
 
Screenshots zu Battlefield 3








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Kommentare zu Battlefield 3
Betreff: Kein Betreff
#2 verfasst am 29.10.11, 12:02 Uhr

absolutes TOP game! solche spiele sind es die mir die begeisterung in sachen video games liefern!

Betreff: Kein Betreff
#1 verfasst am 29.10.11, 17:46 Uhr

Ich bin genau deiner Meinung, sollte jeder mal gespielt haben



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