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Crysis 3
von Manuel S. vom 23.02.13, 22:50 Uhr
Nennt mich Prophet!

Der Prophet der Videospiele ist zurück, und das schon zum dritten Mal. Crytek schickt mit Crysis 3 seinen Supersoldaten und somit auch ins erneut ins Chaos. Dabei war es bis jetzt schon kein einfacher Weg überhaupt so weit zu kommen, und doch darf man gespannt sein was man mit dem dritten Ableger alles erreicht Hat. Oder bleibt es am Ende doch nur bei einer neuen Waffe?!
Screenshots zu Crysis 3




 
Mit Crysis 2 feierte die auf dem PC eh schon gefeierte Spieleserie vor 2 Jahren Ihr Debut auf den Konsolen, und so konnten auch wir endlich mitreden um die Sagen und Mythen rund um den mysteriösen Prophet. Klar kam danach dann die HD Auflage des ersten Crysis für die Konsolen, aber um warm zu werden musste man sich im Vorfeld mit Crysis 2 zufrieden geben. Jetzt wird das dritte Kapitel um Prophet aufgeschlagen, und man bekommt zumindest spielerisch das offenste und umfangreichste Crysis geliefert. Der Schwerpunkt auf taktisches Gameplay ist nach wie vor gegeben, und wird durch neue Waffen, Techniken und Möglichkeiten zu einem runderen Erlebnis komplettiert, das aber nach wie vor auch seine Schwächen hat und aufzeigt.


Ein Ende, ein Anfang!

Schwierig ist es jetzt das Ende von Crysis 2 zu erzählen ohne zu spoilern, aber das lässt sich leider nicht umgehen. Von Spielern die den zweiten Ableger bisher nicht beendet haben sollten dann lieber etwas flüchtig über diese Zeilen lesen.
Crysis 3 knüpft direkt da an, wo Teil zwei sein Ende hatte. Prophet war es nicht gelungen, mit dem Alphaseph den gefährlichsten vorhanfenen Alien auszulöschen, und somit besteht nach wie vor die größte Bedrohung für die Menschheit und den Planet Erde durch Ihn. Aber Alphaseph hatte eine Aufgabe für Prophet. In einer Vision bekam dieser zu sehen, wo es enden würde, wenn die Cell damit weitermachen, was Sie bereits angefangen haben. Prophet ist selbstredend sehr erschüttert davon, und schwört die Cell von deren Plänen abzubringen, um somit die Erde vor dem letzten und zerstörendsten Angriff der Seph zu schützen. Aber das geht nur wenn er Cell und die gesamten Hintermänner erledigt. Viel Zeit bleibt Ihm nicht.
Und genau das bekommt er selbst zu sehen und spüren, als er seine erste Mission absolviert hat. Nachdem er einen strategisch wichtig Wachpunkt eingenommen hat, erschließt sich für Ihn der Anblick, den er nie für möglich gehalten hätte. New York ist....wie soll man es sagen...noch mehr am Arsch als schon in Crysis 2. Damals war es ja eigentlich "nur" teilweise zerstört aber noch intakt. Jetzt ist nichts mehr intakt, die gesamte Stadt ist komplett verwuchert, zugewachsen und nicht mehr als das zu erkennen was Sie einst war. Das soll aber nur der Anfang sein, und wenn die Cell mit Ihren Plänen weiter durchkommen wird irgendwann der ganze Planet so aussehen. So hat man es ja auch schon kurz vor dem Release auf imposanten Artworks zu sehen bekommen, auf denen große Metropolen komplett verwuchert waren, wie z.B. auch Köln.


Die C.E.L.L. unser Untergang!

Der eigentliche Punkt ist aber der, dass nicht etwa die Seph die größte Bedrohung der Menschheit sind, sondern wir selbst in Form der C.E.L.L.. Die Vision die Prophet hatte deutete nichts anderes an, als dass wir uns unser eigenes Grab schaufeln, wenn wir nicht endlich umdenken. Im Grunde beginnt aber wieder schlicht und ergreifend ein erbitterter Kampf von Gut gegen Böse um die Weltherrschaft. Die Cell ist eine Kooperation der Menschen, die über alles regieren und herrschen was noch in den zerstörten Städten des zerstörten New York übrig geblieben ist. Die Erzählung startet 25 Jahre nach den Geschehnissen aus Teil 2, und fühlt sich dennoch so an als wäre erst gestern alles passiert. Zu allem Übel glaubt Prophet kaum niemand seine Geschichte von dem Alphaseph, dem obersten Führer der Alienrasse Seph, da man glaubt er hätte alle bis auf ein paar wenige vor 25 Jahren ausgerottet. Ein fataler Irrtum...Willkommen im Großstadtdschungel.
Und willkommen in enttäuschendem Storytelling. Während man sich in den ersten zwei Teilen immer wieer winden musste und ohne Umdenken irgendwann den Faden total verloren hatte, sind die Änderungen im Verhältnis deutlich geringer ausgefallen. Die Charaktere konnten sich bei Weitem nicht so gut entwickeln, und die erzählte Geschichte wirkt insgesamt etwas aufgesetzt und wie an einer Schnur durch das Spiel gezogen. Wo sind all diese unglaublichen Momente geblieben, bei denen mir fast das Herz stehen geblieben ist, weil ich nicht wahrhaben wollte was da gerade passiert ist. Die fehlen weitestgeheng komplett und übrig leibt eine nüchterne Story, die zwar weiter erzählt was man kennt, aber das auf einem Niveau erledigt das man so bisher nicht mit Crysis in Verbindung gebracht hatte.


Action ohne Atempause!

Um die schwache Story zu überdecken hat man bei Crytek gar nicht so falsch gedacht. Weniger Story aber dafür mehr Gameplay und Action. Das funktioniert sogar richtig gut, und die gerade eben gestellte Frage wer die fremde Person war, um die man sich mal wieder nicht kümmern konnte, verfliegt sobald wieder Unmengen an Gegner auf Prophet hereinstürzen.
Daneben bekommt Prophet immer wieder Visionen von "seinem" Führer, dem Alphaseph, zugespielt um die Geschehnisse verstehen und die nächsten Ziele ausmachen zu können. Richtig tiefgreifend ist aber etwas anderes, und so wirkt neben der Story auch das alles irgendwie unausgereift.
Es ist also deutlich, dass Crysis 3 seinen Fokus viel stärker auf das Gameplay als auf die Story wirft. Viel mehr Action, weniger Taktik und eine allgemein ernüchternd kurze Spielzeit zeigen, dass man mit kinoreifer Action zwar nichts erschaffen kann, dass lange in Erinnerung bleibt, sich aber auf jeden Fall bombastisch spielt. Der Nanosuit wurde komplett verbessert, und so ist man in den meisten Situationen seinen Gegner vollends überlegen, selbst dann wenn man bisher noch nie etwas mit Crysis zu tun hatte.


John "The Prophet" Rambo!

Das Vorgehen ist dann dem Spieler selbst überlassen, man kann sich also seine Taktik selbst heraussuchen. Aus der Entfernung mit dem neuen, spektakulären Bogen ist sicherlich die beeindruckendste Variante. Der Composite-Kampfbogen Predator ist aus dem selben Nanomaterial wie der Anzug von Prophet, verschwindet also bei aktivierter Tarnung ebenso, und ist ein absolut präzises und unglaublich tödliches Werkzeug. Zwar sind Pfeile Mangelware, und man sollte verschossene Munition wieder aus seinen Gegner herausziehen, aber alleine wie exakt man mit dem Bogen vorgehen kann ist schon eine Schau für sich. Daneben ist er völlig lautlos und lässt sich je nach Spielfortschritt auf den eigenen Geschmack anpassen mit diversen Pfeilspitzen und anderen persönlichen Anpassungen. Irgendwann fühlt man sich dann fast wie John Rambo.

Wer aber keine Lust auf Jägerspiele hat, der kann sich auch tarnen und die Gegner aus nächster Nähe mit Stealthkills ausschalten und auf die Entfernung zu schallgedämpften Waffen greifen. Wem aber auch das zu langweilig oder unspektakulär ist, dem empfehle ich die Wahl des offenen und direkten Angriffs. Einfach reinrennen, Panzerung aktivieren und schlagen und schießen was das Zeug hält. Gerade auf den unteren Schwierigkeitsgraden keine Herausforderung und für taktisch ungeeignete und sehr extrovertierte Spieler die empfohlene Art des Kampfes.
Auf den gehobenen Schwierigkeiten lege ich aber jedem Spieler ein sehr introvertiertes, gut getarntes und vor allem sehr ruhiges Spielen an den Tag. Gegner schnell und leise ausschalten und versuchen keinen Alarm auszulösen ist in vielen Bereichen einfach das grundlegende ABC um weiter zu kommen.
Allgemeint wirk sich das Gameplay jetzt aber offener und lockerer auf das gesamte Spiel aus. Man hat das deutliche Gefühl, dass nicht mehr de Anzug über den Spieler bestimmt, sondern man endlich selbst die Macht über den Nanosuit erlangt hat. Gepaart mit Pfeil und Bogen ist er geboren, Laurence "Prophet" Barnes, der Supersoldat der mehr und mehr einem unbesiegbaren Hunter gleicht.


Hacken mit dummer und kluger KI!

Doch das Spiel besteht zu allem Glück nicht nur aus actiongeladenen Feuergefechten sondern bietet vom normalen Gameplay ab einige interessante Dinge. Eines davon dürfte das Hacken sein. Mithilfe dieser Technik kann Prophet mit seiner Nanovision Türen aber auch gegnerische Geräte hacken und zu seinem eigenen Vorteil nutzen. Überwachungskameras oder Geschütze verlieren so schnell Ihren Schrecken und man selbst zumal einen unerwarteten und sehr starken Beschützer an seiner Seite. Irgendwann geht es sogar so weit dass man in einer Art alles und jeden Hacken kann was man findet, allerdings ist man mit der Technik sehr schnell befriedigt und der Reiz daran verliert sehr schnell an Interesse. Trotzdem ist es eine wichtige Technik, die für den Spielfortschritt benötigt wird.

Um von einem unbedingt nicht perfekten Punkt direkt zum nächsten übergehen zu können, muss man aber nicht weit blicken. Die KI in Crysis 3 ist dafür quasi bestens geeignet. Im Grund zwar aktiv und sehr wachsam sind 90% der Einheiten in einer Stresssituation vollkommen überfordert. Wenn ein Kollege am Boden liegt wird zwar nachgesehen und auch Alarm geschlagen, aber danach folgt nicht mehr viel Tatendrang. Komplett verwirrt steuern die Cell Soldaten durch Ihr Revier, gespickt mit immer den gleichen, auffordernden Sätzen um am Ende dann stupide an einer Ecke zu warten, an der Sie Prophet dann locker flockig von hinten lautlos ausschalten kann. Und wenn nicht so, dann eben per Kopfschuss aus einiger Entfernung, ohne dass sich irgendjemand auch nur ansatzweise dafür interessieren würde.
Etwas mehr Interesse der Gegner wäre wirklich wünschenswert gewesen, denn damit hätte man viele Bereiche deutlich verbessern und aufwerten können. Jetzt bleibt es meistens dabei, dass man beim Betreten alle Gegner fokussiert, danach ausschaltet und dann zum nächsten Bereich weiterrennt. Es ist nichts da was Prophet aufhalten könnte oder weswegen man länger bleiben sollte. Das ist sehr schade, äußert sich aber in der dementsprechend kurzen Spielzeit. Ja, daran haben auch die Gegner ein großes Stück Schuld. Ein Shooter in solch einer Größenordnung sollte mich da schon mehr fordern, selbst in höherer Schwierigkeit. Wer sich jetzt fragt was ich hier so von mir gebe, der sei beruhigt. Das bezieht sich eigentlich nur auf die menschlichen Gegner der C.E.L.L.
Später gibt es deutlich anspruchsvollere Gegner, die auch Taktiken und Techniken auf Lager haben, die man bisher noch nicht gesehen hat. Gerade dann sollte man immer auf seine Deckung achten, immer genug Energie im Anschlag haben und nicht zuletzt die richtigen Pfeile im Predator Bogen ausgerüstet haben. Was die normalen Gegner zu langweilig zeigt sich später was wirklich fordernd ist. Dennoch lassen sich jetzt schon viele Spieler davon abschrecken und stellen Ihr Spiel nach ein paar Minuten Spielzeit ins Regal. Das ist falsch, Crysis baut sich nach und nach auf, und wird so immer interessanter.


Ein vorzüglicher Multiplayer!

Ein dickes Lob aus unserer und meiner Seite geht an den vorbildlichen Multiplayer, den man im Vergleich zu Crysis 2 nochmals deutlich ausgebaut und verbessert hat. Es ist klar dass man hier kein Call of Duty vor sich hat, aber schon bei Teil 2 zeigte sich dass der Multiplayer schnell eine große Fangemeinde überzeugt und mobilisiert hatte, die heute zu Crysis 3 gewechselt hat. Das ist nicht ohne Grund passiert. 8 Spielmodi, zahlreiche Waffen und Perks und ein faires Gameplay zeigen eben, was bei einem Multiplayer wichtig ist und was nicht. Dabei überzeugt mit Abstand am besten der nagelneue Hunter Modus, der mit dem ebenso nagelneuen Predator Bogen gespielt wird.
In diesem Modus gehen zwei Ceph mit dem Bogen auf die Jagd, der Rest der Spieler schlüpft in die Rolle schwacher C.E.L.L.-Söldner und verschanzt sich in Tunnels oder Häuserecken. Wenn der Annäherungssensor immer dramatischer fiepst, wird es spannend. Ich schnappe mir ein Schild, um zumindest teilweise vor Pfeilen geschützt zu sein und warte wie die Maus in der Falle darauf, endlich eine Scheme zu erblicken. Wenn es so weit ist, muss ich mir auch die Munition einteilen, denn je länger ich überlebe, desto mehr Punkte kassiere ich ein. Werde ich erwischt, spiele ich als Jäger weiter. Danach werden in ein paar kurzen Runden mehrmals die Seiten gewechselt.
Insgesamt ist der Multiplayer, der von Crytek UK entwickelt worden ist, die perfekte Ergänzung für die zu kurz geratene Story und schließt da an, wo man gerne noch mehr vom Spiel erfahren hätte. In Sachen Dynamik und Dramatik kommt man klar nicht an Größen wie Call of Duty und Battlefield heran, man zeigt aber erneut dass man sich nicht vor der Konkurrenz drückt und bietet neben den Genregrößen eigentlich den besten Multiplayer, den man nicht ignorieren sollte.


Epochale Optik, tolle Synchro, passender Soundtrack!

Das Beste soll man sich ja bekanntlich zum Schluss aufheben, weil aufhören sollte man dann wenn es am schönsten ist. Da ich aber nicht aufhören will, bevor ich über das Schönste aus Crysis 3 berichtet habe, kommt das erst jetzt zur Aussprache. Crysis 3 kann selbstredend genau das sehr gut, eher perfekt was Crysis 2 schon vor 2 Jahren so unglaublich machte. Es sieht verdammt noch mal unglaublich gut aus. Man hatte sich zwar gedacht, dass der Sprung von Teil 2 zu Teil 3 eher minimal ausfallen wird, da hatte man sich aber getäuscht. Es ist klar dass Crysis inzwischen das letzte aus der aktuellen Konsolengeneration herausgepresst hat, aber dennoch atemberaubend was aus diesen doch alten Kisten herauszuholen ist. Und das ohne Einbrüche der Framerate oder sonstigen Problemen die man hätte wahrnehmen können. Klar ist, dass Crysis 3 auf dem PC mit Abstand am besten aussieht, aber auf den Konsolen wird gezeigt was man noch herausholen kann, wenn man will.

Bewegungs- und Gesichtsanimationen, Charaktermodelle, Umgebungsgrafiken und die gesamte Atmosphäre sind sowas von lecker geworden, dass man sich mehr dabei ertappt die Augen zu befriedigen als im eigentlichen Spiel weiterzumachen. Auch ein Weg um etwas kurze Spiele in die Länge zu ziehen. Es ist aber wirklich herausragend was man bei Crytek geschaffen hat, und das wäre sicherlich nicht ohne die hauseigene Cryengine 3 möglich gewesen.

Die deutsche Synchronisation spielt dann zwar nicht ganz auf dieser Wellenlänge, weiß aber dennoch mit guten Sprechern, passenden Dialogen und abwechslungsreicher Satzgestaltung zu überzeugen. Die Stimme von Prophet dürfte man ja bereits kennen, ebenso von Rebellenführer Psycho, den man dieses Mal ohne Nanosuit erleben darf. Insgesamt ergibt sich ein wohlgefallener Mix aus guter Synchro und toller Mimik, aber die englische Synchro macht es da mal wieder noch ein Stück schmackhafter. Das Problem dabei ist aber, dass es die englische Sprachausgabe nur auf der Playstation 3 Version zu hören gibt, deutsche Spieler müssen sich mit deutsch und türkisch zufrieden geben.

Um alles schön zu verpacken ist natürlich ein dementsprechender Soundtrack von Nöten, für den man auch dieses Mal wieder in die richtige Kiste gelangt hat. Gerade in der Story kommen immer wieder gefühlte Blockbuster Momente auf, als käme gleich Hans Zimmer aus der Ecke um zu zeigen, dass er den Soundtrack komponiert hat. Dem ist zwar nicht so, aber das allgemeine Gefühl im Spiel und auch im Kampf ist deutlich untermauert worden durch einen stets imposanten Soundtrack, der nur ab und an etwas zu stark aufspielt und gerade bei umfangreichen Kämpfen etwas zu stark an Oberhand gewinnt. Das soll aber durch einen Patch verbessert werden, dass sich auch der Sundtrack in das Gesamtbild einfügen kann ohne dabei nervend zu wirken.


Die persönliche Empfehlung!

Für mich ist Crysis 3 etwas enttäuschend. Vielleicht sogar etwas viel, denn es gibt Dinge die im Verhältnis zum Vorgänger schlechter ausgefallen sind, und mit denen man so nicht gerechnet hatte. Gerade an Punkten wo man mit gleichbleibender Qualität gerechnet hatte wurde geschludert, und gerade die Story wird dadurch doch sehr in Mitleidenschaft gezogen. Daher bekommt man nie dieses Mittendringefühl aus Crysis 3, fühlt sich nie wirklich im Spiel angekommen und integriert. Dafür sorgen filmreif inszenierte Kämpfe, abwechslungsreiche Gegner und ein allgemein selbstbewusstes Auftreten dafür, dass man Crytek nach wie vor nicht abschreiben kann und darf. Gerade bei Grafik, Synchro und Atmosphäre bekommt man meiner Meinung nach nichts besseres als Crysis 3, und umso schöner zu sehen dass dieses Prachtstück der Videospielkunst weitestgehend in Deutschland entwickelt worden ist. Am Ende bleibt es aber reine Abwägungssache ob man sich dafür oder dagegen entscheidet.
Fazit zu Crysis 3
Crysis 3 ist Crysis 3. Vergleiche mit dem Vorgänger sind klar das, was man erwarten muss, dennoch sollte man nie zurück sondern nur nach vorne sehen. Aber weil sich Crysis 3 doch viele Fehler liefert die nicht unbedingt nötig gewesen wären, muss man den Vergleich mit Teil 2 auf sich nehmen. Das allgemeine Bild wird durch eine viel zu kurze Story, oft stupide KI und eine aufgesetzt wirkende Handlung verschlechtert. Positiv wirken sich dagegen die atemberaubende Optik, die gelungene Atmosphäre sowie ein wirklich toller Multiplayer auf den Gesamteindruck aus. Am Ende bleibt ein gemischtes Gefühl übrig, dass nicht so recht weiß wo es hin soll. Crysis 3 ist ein guter Shooter geworden, dem für das sehr gut aber zu viele Schwächen passiert sind.
 
Crysis 3

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  Erschienen: Released
  Hersteller: Electronic Arts
  Entwickler: Crytek
  System: Xbox 360
  Spieler: 1
  Genre: Ego-Shooter
  USK: USK 18
  Sprache: Deutsch
  Texte: Deutsch
  Onlinefähig: Ja
  Webseite: crysis.com
  Preis: 59,99 €
 
Bewertungen

 

  Grafik:
94 %
  Sound:
84 %
  Gameplay:
82 %
  Umfang:
74 %
  Multiplayer:
83 %
  Gesamt: 83 %
 Userwertung: 
 
+
- Phänomenale Grafik
- Gelungene Synchro
- Packende, überzeugende Atmosphäre
- Predator Bogen eine Wucht
- Mitreißender Multiplayer
-
- Viel zu kurze Spielzeit (5-6 Stunden)
- Immer wieder fragwürdige KI
- Story wirkt stellenweise aufgesetzt und künstlich
- Soundtrack hin und wieder mit leichten Schwächen
 
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Ich will neue Spiele, keine alten!
Wenn es Kultspiele sind, geht es in Ordnung
Ich nehme alles, was ich kriegen kann!
Nur wenn sie billiger sind und/oder mehr bieten als damals
Früher oder später gibt's die sowieso via PS+/GwG
Ist mir völlig latte!


  
 

 

 
 



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