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Dead Space 3
von Manuel S. vom 17.02.13, 21:36 Uhr
Willkommen auf Tau Volantis!

Seit nun mehr fast 5 Jahren besteht inzwischen die Spielereihe "Dead Space" die im Herbst eher als Überraschungshit bei den Spielern einschlagen konnte. Alleine das Setting konnte ganze Bände füllen und versprühte genau den Charme, den die großen Horrortitel inzwischen verloren hatte. So war man also auch sehr schnell der Annahme, dass mit Dead Space womöglich ein neuer Survival Horror entstanden ist, der für viele Jahre erschreckend guten Stoff an die ausgehungerten Spieler liefern könnte. Diese Hoffnung wurde aber arg gestört, als 2011 dann Dead Space 2 in die genau entgegengesetzte Richtung ging. Die spürbar enttäuschte Fangemeinschaf wurde aber wieder etwas ruhiger, als Dead Space 3 für Anfang 201 angekündigt worden ist. Bekommt man also dieses Mal endlich wieder die richtige Schreckenspackung geliefert, oder lässt sich die Serie jetzt komplett abschreiben?
Screenshots zu Dead Space 3




 
Aller guten Dinge sind 3 !

Isaac Clarke kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem er im ersten Dead Space auf der Ishimura den Horror seines Lebens mitmachen musste, und am Ende dadurch sogar seine Frau verlor, kam er nie wieder richtig zur Ruhe. Zu heftig und tiefgreifend waren die Geschehnisse, er konnte nie vergessen was er gesehen und erlebt hatte. Und das alles nur wegen diesen mysteriösen Markern, die im gesamten Universum verstreut aufgetaucht sind. Allen voran der schwarze Marker, von dem das Unheil ausging, gibt es jetzt Unmengen an roten Markern, die in Ihrer Wirkung aber genau dem Vorbild entsprechen. Normale, friedlebende Menschen müssen mit Ihrem Leben bezahlen, um danach als Nekromorph wiedergeboren zu werden. Ausgehend ist dieser Kult vom selbsternannten Propheten Danik und dessen Sekte, den Unitologen. Sie lassen sogar Forscher nachbilden, um diese dann in jedem Eck des Weltalls aktivieren zu können. Demnach dauert es nicht lange, bis Isaac auf deren Abschussliste steht, gerade auch weil er die einzige überlebende Person ist, die darüber Bescheid weiß, wie sich die Marker zerstören lassen. Kurz bevor Isaac aber von den Unitologen gefasst werden kann, kann er durch gezielte Hilfe fliehen und landet am Ende da wo er schon viel zu oft war: Als Ingenieur im Weltraum. Und jeder der restlichen anwesenden Personen wartet nur darauf, dass er endlich die Marker zerstört bzw. deren Ursprung, der inzwischen auf den Eisplaneten Tau Volantis zurückzuführen ist. Ein kleines Stück auf diesem kalten und lebensunwürdigen Planeten konnte man ja bereits in der Demo kennenlernen.

Als er diesem Auftrag zugestimmt hatte, war er sich aber nicht darüber im Klaren dass alles anders kommen wird als er und auch wir das erwarten. Im Weltraum gestrandet muss er sich und seine Mitstreiter immer wieder aus den dicksten Problemen befreien, und ist dabei immer die aktivste Person von allen. Während der Rest Ihm immer wieder Befehle über Funk und Auftragsstatus mitteilt, ist er es der die ganze Arbeit machen darf. Dabei setzt man dieses Mal aber nicht nur auf eine dichte und gut erzählte Storyline, sondern entlässt den Spieler frei nach seiner eigenen Wahl auch in Nebenmissionen. Die müssen zwar nicht gemacht werden, bringen aber sowohl erzählerisch als auch aus Sicht der Ressourcen einen unersetzbaren Vorteil mit sich. Während man für das erfolgreiche Beenden einer Nebenmission mit vielen nützlichen Gegenständen, Waffenteilen, Rohmaterialien und vielem anderen belohnt wird, bekommt man zugleich einen Eindruck darüber, warum Dead Space genau diesen Namen trägt. Der Weltraum ist nicht mehr das was er war. Er ähnelt inzwischen immer mehr einem interstellaren Schrottplatz, auf dem das hinterlassen wird was von den Nekromorphs zerstört worden ist. Es ist also kein einfacher Weg, der sich für Isaac mittlerweile zum dritten Male wiederholt.


Ein gesunder Geist?!

Der Weltraum samt seiner beeindruckenden Optik ist aber nur ein Teil des Spiels. Nachdem Isaac im Weltraum gestrandet war und mithilfe eines kleinen Shuttles ein annehmbares Raumschiff für den Flug nach Tau Volantis ausfindig und startklar machen konnte, war der Weg dorthin von Schicksalen geprägt. Von eigentlich vier Crewmitgliedern waren es am Ende nur mehr zwei, die den Planeten erreicht haben. Was heißt zwei, man weiß nur dass man es selbst überlebt hat. Ellie, die man ja bereits aus Dead Space 2 kennt und mit der Isaac längere Zeit liiert war, wurde kurz vor dem Aufprall aus dem Raumschiff geschleudert. Man weis also nicht was mit Ihr ist. Die beiden anderen waren auf der Stelle tot. So geht es für unseren Ingenieur auf eigenem Fuße voran, an dessen Anfang er sich durch einen heftigen und dichten Schneesturm schlagen kann. Während er kaum seine Hand vor Augen sehen kann, mit dem eigenen Leben ringt und fast schon kurz vor dem Erfrieren steht, sucht er nach Ellie, ohne diese aufzufinden. Immer wieder fragt er sich, ob es das richtige war das er da getan hat. Schließlich sprach vieles dagegen, diese Reise nicht zu unternehmen. Sein Geisteszustand ist auch nicht gerade stabil und so hat er immer wieder Anfälle, bei denen er völlig abwesend ist und in vielen unverarbeiteten Geschehnissen feststeckt. Geisteskrank ist er zwar "noch" nicht, aber wenn man mitbekommt wie verstört er oft ist, könne man meinen es fehlt nicht mehr weit. Dennoch weiß er mit jedem Schritt was er macht, und er hat eine Aufgabe die er endgültig zu Ende bringen will. Der Marker muss weg, und er soll es sein der diese augenscheinlich unmögliche Aufgabe bewältigen soll. Aber schafft er das auch?! In den beiden Vorgängern wurden wir ja immer wieder eines besseren belehrt.


Dead Space mal anders!

Ab von der eigentlichen Geschichte und den Nebenaufgaben bietet Dead Space 3 viele Neuerungen, die nicht immer das sind was man sich erwartet hat. Während ganz deutlich ein weiterer Schritt hin zur Action spürbar ist, und man öfter in Massengefechten steht als Schrecksekunden der Angst zu überstehen, fragt man sich natürlich immer wieder, ob das überhaupt noch als Dead Space durchgehen kann, was man da vor sich liegen hat. Dem kann man auf jeden Fall Entwarnung geben. Mehr Action ist ganz klar das, was sich EA und Visceral auf die To-Do Liste geschrieben hatten und auch umgesetzt haben. Dementsprechend deutlich ist auch genau das wahrzunehmen. Aber man kann nicht übersehen dass man Dead Space 3 spielt. Wie es aussieht, wie es sich anhört, wie es sich spielt, das ist und bleibt Dead Space. Die drückende Atmosphäre wird zwar immer wieder deutlich aufgerissen und man steht schon fast inmitten eines Action Shooters, aber das vergeht auch wieder. Diese Momente sind dann eher das, was man schell hinter sich bringen will, um sich dann in engen verzweigten Korridoren vor jedem Schatten zu fürchten. Aus der Ferne schallen Schreie und altbekannte Geräuschen von Nekromorphs und deren Kollegen, die kurz danach schlagartig auftauchen und auf uns lossprinten. Die Schockmomente sind also weiterhin da, nur weniger und anders geworden. Das geht aber völlig in Ordnung, denn es gibt wirklich viele Spieler, die sich bislang vor Dead Space geweigert haben. Nicht weil es Ihnen zu schlecht ist oder das Setting nicht gefällt, sondern weil es Ihnen strikt zu gruselig ist. Darüber kann man vielleicht lachen, aber das ist Tatsache. So war EA auch gezwungen diese Spieler mit ins Boot zu holen die bisher wollten aber nicht konnte, und das Ergebnis hat man quasi vor sich liegen. Für die eingesessenen Fans nicht das was man wollte, für Neueinsteiger genau das Richtige.


Durchaus gelungener Ko-op!

Komplett neu ist dann aber die Ko-op Kampagne. Während Dead Space 2 noch auf einen Multiplayer baute, der aber alles andere als erfolgreich war, wurde dieser für Teil 3 Gott sei Dank aus dem Spiel geschmissen und durch einen 2-Spieler Ko-op ersetzt. Der ist in seiner Art zwar nicht neu, und geht in die ähnliche Richtung wie bei anderen Titeln, aber auf der einen Seite ist es ein mehr als gelungener Ersatz für den Multiplayer und es geht insgesamt richtig gut von der Hand. Kommt man im Einzelspieler an einem Checkpoint an, kann der Mitspieler nahtlos in das Geschehnis einsteigen und schlüpft dabei in die Rolle von John Carver, einem EarthGov-Soldaten. Hat man irgendwann keine Lust mehr zusammen zu spielen oder ein Spieler scheidet aus, springt das Spiel sofort wieder nahtlos in den Einzelspieler über.
Das Zusammenspiel beschränkt sich dabei aber keinesfalls nur auf die grundlegenden Dinge wie Missionen zu erledigen oder Gegnermassen platt zu machen. Jeder ist für den anderen verantwortlich. So kann man Hilfe bei der Genesung, den Stase-Fähigkeiten oder auch bei der Munition geben. Nimmt einer der beiden Spieler beispielsweise einen Medipack, wird der andere Spiele automatisch mitgeheilt. Auch Kisten und Ressourcen wurden so verteilt, dass keiner zu kurz kommt und auch immer gleich fair bedient wird. Munition und Leben dagegen wurde aufgeteilt. Findet Isaac Munition, dann ist bei John ein Medipack im Schrank. Die Gegenstände werden dabei aber in das Inventar aus dem Einzelspieler gelegt, man hat also nicht die doppelte Arbeit. Eine wirklich gute Lösung.


Zahlen bitte!

Neben dem Ko-op ist es jetzt auch mit dem Bezahlen von Gegenständen anders gelöst worden. Knotenpunkte gehören der Vergangenheit an, jetzt gibt es dafür Rohstoffe wie Altmetall oder Wolfram die man in Ausrüstung, Munition oder lebenserhaltende Gegenstände stecken kann. Man kauft sich so gesehen also keinen Medipack mehr, sondern man baut sich schnell mal einen. Davon ab lassen Gegner und Kisten genügend Nachschub fallen, dass man nicht auf jede Bank angewiesen ist die auf dem Weg auftaucht. Apropo Bank, wenn schon neu dann richtig.
Visceral hatte die neue Technik einst noch unter dem Namen Crafting angekündigt, die im deutschen aber nichts anderes ist als selbst Waffen bauen zu können. Dazu benötigt man eine Bank und genügend Teile + Ressourcen um eine Waffen selbst zu bauen oder nach Bauplan herzustellen. Dabei sind der eigenen Fantasie keine Grenzen gesetzt. Eine Schrotflinte mit Ausweider, der dem Gegner zusätzlich noch einen Stromschlag verpasst ist nur ein Beispiel. Insgesamt gibt es eine ellenlange Liste mit Waffen die man sich bauen kann, man findet im Spielverlauf aber immer wieder neue Baupläne um noch krankere Waffen herstellen zu können, vorausgesetzt man hat die nötigen Teile dazu. Wem das noch nicht genug ist, der kann mithilfe des Baukastens auch bereits hergestellte Waffen aufwerten und diese mittels Platinen verstärken. Schaden, Nachladegeschwindigkeit, Magazingröße uvm. lassen sich so problemlos erhöhen. Aufgeteilt auf bis zu 2x4 Slots je nach Rahmenart kann man sich so eine ordentliche Wumme zusammenstellen.


Wer suchen lässt, der findet!

Falls es dann aber doch mal irgendwann knapp an Ressourcen wird, denn gerade Wolfram ist sehr selten, bekommt man nach einiger Spielzeit einen kleinen Helfer zur Seite gestellt. Sein Name: Sucher-Bot.
Dieses kleine Ding, kaum größer als eine Schildkröte, ist die perfekte Ergänzung zum eigenen Sammeltrieb, und kommt aufgrund seiner Größe genau da hin, wo es ansonsten unmöglich wäre. Durch ein mitgeliefertes Radar gibt man dem Bot die Richtung vor, und er fängt das Suchen an. Nach erledigter Arbeit begibt er sich zur nächsten Bank und wir können bei einem der kommenden Besuche sehen was er alles gefunden hat. Wem er nicht genug findet, der kann seinen kleinen Helfer noch etwas pimpen und verbessern, damit er schneller und effizienter sucht. Nervig dagegen ist der Punkt, dass man sich bei der Herstellung Ressourcen und Teile dazu kaufen kann. Hat man also nicht genügend Teile zum Bau einer neuen Waffe zur Hand, kann man ganz bequem via Xbox Live Marktplatz bzw. dem PSN für Nachschub sorgen, aber eben für reales Geld. Zum einen wirkt das sehr unnötig und fehl am Platz und zu anderen geht so eigentlich der gesamte Reiz an diesem Aspekt verloren.


Kinect? Nicht zwingend notwendig!

Kinect ist mittlerweile ja zum Standard mutiert, und immer mehr Besitzer einer Xbox 360 haben die Ergänzung bei sich zuhause stehen. Gut zu wissen, dass auch Dead Space 3 auf die Fähigkeiten der Sprachsteuerung setzt, und man sich so im Spiel helfen lassen kann. Über eine nette Liste an Sprachbefehlen gibt es genügend Dinge die man mit Kinect auslösen kann. Der Weg zur nächsten Bank, das Missionsziel oder auch bestimmte Angriffe lassen sich so aufzeigen bzw. starten. Dumm nur, dass Kinect hier etwas sehr stark reagiert, und sobald man etwas zu laut spielt nimmt der Sensor gesprochene Säte aus dem Spiel als Befehle war, was oft zu ungewollten Reaktionen oder Effekten führen kann. In diesem Fall lässt sich das Feature aber problemlos ausschalten.


Alte aber auch neue Gesichter!

Ausschalten lassen sich auch reihenweise Gegner, die man teilweise aber schon beim Klassentreffen 2011 gesehen hat. Neben den üblichen Verdächtigen wie dem ekligen Slasher, dem spuckenden Puker, dem kleinen Lurker oder dem nervigen Exploder gibt es natürlich auch den Stalker wieder, den man nur schwer wieder los wird. Neue Typen gibt es aber auch. So verwandelt sich Waster nach dem ersten Ableben in Tentakel-beleibte Monster und Twitcher sind unglaublich schnelle und aggressive Gegner. Der Feeder dagegen ist etwas ganz anderes. Bevor er Isaac nicht sieht oder hört ist alles gut, doch sobald man Ihn mit der Taschenlampe anstrahlt oder Krach macht, rennt er in einem Wahnsinnstempo und gerne auch im Rudel los. Dementsprechend hartnäckig ist es auch bis man Ihn erledigt hat. Richtig harte Situationen mit vielen und vor allem schweren Gegner erlebt man zwar, aber nur selten. Meistens hat man mehr als genug Munition und Medipacks im Inventar, und selbst gehasste Gegner sind so schnell erledigt. Dadurch verliert das alles aber auch etwas von seinen fordernden Elementen, wenn man genau weiß man hat genug Nachschub im Rucksack.
Der ist für den normalen Schwierigkeitsgrad eh zu klein geraten, immer wieder muss man gesammelte Gegenstände einfach wegwerfen, um bessere oder benötigte Dinge mitnehmen zu können. Selbst auf schwerer Schwierigkeit ist Dead Space 3 noch gut machbar, selbst für nicht so geübte Spieler. Da ist dann aber wenigstens der Rucksack nicht zu groß.


Das Nonplusultra!

Gerade beim Setting und der Atmosphäre war Dead Space bisher die Butter auf dem Brot. Gerade in Verbindung mit der phänomenalen Optik ist es bisher eine Pracht gewesen, den Weltraum zu erkunden, samt Raumschiffe und Planeten. Da war es auch keine Frage dass Dead Space 3 nochmals eine Schippe oben drauf legt um nochmal ein Stück besser auszusehen. Dabei ist der Aufenthalt im Weltraum das mit Abstand gelungenste des gesamten Spiels. In der Schwerelosigkeit schwebend kann man sich nicht satt sehen an diesem geradezu perfekten Weltraum, in dem die Überreste vieler zerstörter Raumschiffe kreuz und quer durcheinander fliegen. Genial ist eigentlich gar kein Ausdruck mehr für das was man zu sehen bekommt. Unbeschreiblich und atemberaubend sind Wörter die hier richtig sind. Zwar gehen Reiz und Begeisterung an Bord der Schiff und auf Tau Volantis etwas verloren, aber Dead Space 3 zeigt mit vorbildlichem Nachdruck warum es gerade mit seiner Atmosphäre so stark punkten kann. Wäre die Luft im Anzug nicht so eng bemessen könnte man sich noch länger dabei beobachten, wie man umherschwebt nur die Trümmer und Überreste der Schiffe betrachte. Nebenbei ist man beeindruckt von dieser Offenheit, die zwar gekünstelt ist, aber einfach unglaublich riesig und ewig wirkt. Der ewige Weltraum eben...
Die restliche Überzeugungsarbeit wird von den perfekten Zwischensequenzen und den perfekten Lichteffekten geleistet. Optik war und ist einfach die Stärke schlechthin von Dead Space.


Perfekt umhüllt!

Ebenso gab man sich seitens Visceral aber auch seitens des Sounds keine Blöße. Eine filmreife Soundinszenierung trifft auf explosive und tiefgehende Effekte. Ein Schneesturm tobt und wir sind mittendrin. Ja wirklich mittendrin. Das heimische Wohnzimmer verwandelt sich in eine Schneewüste, über pfeift und säuselt es, und man sitzt mittendrin. Ein Stück später zuckt man durch jedes merkwürdige Geräusch auf, um sich selbst zu fragen war das echt oder nur ein Effekt aus dem Spiel. Die Soundkulisse bringt die Gänsehaut deutlich zum Vorschein, und verpackt das optische Brett in eine maßgeschneiderte Hülle wie Sie perfekter nicht hätte sein können.


Die persönliche Empfehlung!

Für wen ist dieses Spiel nun geeignet und für wen nicht. Auch wenn ich selbst etwas enttäuscht bin über die deutliche Wandlung von Dead Space seit Teil 1, bin ich nach wie vor ein überzeugter Fan der Serie. Dafür gibt es viele Aspekte die man nicht übersehen kann und will. Eine weiterhin filmreif inszenierte Story mit vielen unerwarteten Wandlungen und Gänsehautmomenten ist dabei das Grundgerüst, das auch bei Dead Space 3 so wunderbar funktioniert. Darauf baut eine satte Spielzeit von mindestens 15 Stunden und mehr und eine altbekannte aber so lieb gewonnen Atmosphäre wie sie einfach nur von einem Dead Space geschaffen werden kann. Und schon das wäre für mich Grund genug gewesen das Ding zu kaufen, hätte ich es schon nicht im Vorfeld vorbestellt. Dead Space 3 trägt seinen Namen nicht zu unrecht, und kann somit nicht nur Fans sondern auch von Neueinsteiger komplett von sich überzeugen. Klar gibt es negative Punkte wie oft und viel Action, aber im Kern merkt man immer wieder, dass da immer noch das Herz dieses jungen Sprosses aus 2008 schlägt. Und es macht seine Arbeit gut, sieht unglaublich gut aus und reißt mich immer noch in seinen Bann!

Fazit zu Dead Space 3
Dead Space 3 ist nicht der stärkste Titel der Serie, eher sogar der Tiefpunkt. Das heißt aber nicht automatisch dass es schlecht geworden ist. Wüsste man nicht es wäre Dead Space 3 könnte man meinen man spielt stellenweise ein Lost Planet oder einen anderen Shooter dieser Art. Gewisse Momenten sehen einfach so gar nicht nach Dead Space aus, und fühlen sich auch nicht so an. Die einst so tiefgreifende Angst die man noch auf der Ishimura hatte und auf der Titan Sprawl etwas verlor ist fast weg. Aber eben nur fast, denn auf diese Momenten folgen Dead Space Momente erster Klasse. Top Optik, nervenaufreibendes Gameplay, Schrecksekunden der Angst und ein alles übertrumpfendes Soundspektakel treiben dann wieder Haare zu Berge. Actioneinlagen hin oder her, Dead Space 3 ist gut und das bleibt auch so!
 
Dead Space 3

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  Erschienen: Released
  Hersteller: Electronic Arts
  Entwickler: Visceral Games
  System: Xbox 360
  Spieler: 1
  Genre: Action
  USK: USK 18
  Sprache: Deutsch
  Texte: Deutsch
  Onlinefähig: Ja
  Webseite: deadspace.com
  Preis: 55 €
 
Bewertungen

 

  Grafik:
92 %
  Sound:
88 %
  Gameplay:
80 %
  Umfang:
86 %
  Multiplayer:
81 %
  Gesamt: 85 %
 Userwertung: 
 
+
- Perfekte Atmosphäre
- Altes, aber unverbrauchtes Setting
- Dichte, verzweigte Story
- Viel zu tun inkl. Nebenmissionen
- Mindestens 15 Stunden Spielzeit
- Grafik und Sound auf dem Höchststand
- Gelungener Ko-op
-
- Stupide (Gegner)KI
- Zu viel Action
- Manche Missionen widerholen sich oft
- Kaum Horror auf Tau Volantis
- Oft sinnlose Feuergefechte
- Kinect reagiert zu stark
 
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Da gibt's nur Mist!
Die meisten Sachen habe ich schon
Kostet nix, kann also nicht schaden
Habe so schon einige tolle Spiele für lau bekommen
Eine rundum tolle Sache!
Da muss sich im Vergleich zu PS+ noch einiges tun
Ich hab' eh kein Xbox Live Gold


  
 

 

 
 



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