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Devil May Cry
von Manuel S. vom 19.01.13, 23:48 Uhr
Prachtvolle Rückkehr!

Auch wenn Devil May Cry bisher gerade wegen seiner Eigenständigkeit absolute berechtigt geliebt worden ist, konnte man trotzdem nicht gut reden dass die Serie inzwischen ordentlich angestaubt war und eigentlich nur etwas für reinrassige Fans war. Denn auch beim letzten Ableger, Devil May Cry 4, war es schwer für Neueinsteiger sich mit Handlung und Steuerung so weit auseinander zu setzen, dass der Titel auf längere Sicht hätte fesseln können. Der fünfte Teil, dieses Mal rein Devil May Cry genannt sollte alleine schon deswegen der Entscheidungs- sowie Hoffnungsträger werden, und dafür musste einiges passieren. Ob genau das die richtige oder falsche Richtung geworden ist, erfahrt Ihr in den folgenden Zeilen.
Screenshots zu Devil May Cry




 
Warum eine Neuauflage?

Seit 2008 ist es deutlich still geworden um Capcom´s einstige Kultmarke "Devil May Cry". Obwohl der damals veröffentlichte Teil 4 ordentliche Wertungen einfahren konnte, waren die Verkaufszahlen bei weitem nicht das was man erwartet hatte. Das gab Anlass zu Vermutungen, dass Capcom die Serie eventuell für alle Zeit auf Eis legen könnte, oder man gibt alles für einen fünften Teil, dieser muss aber dann viele Dinge besser machen um auch für mehr Verkäufe zu sorgen.
Diesen Schritt wollte man dann zusammen mit Ninja Theory auch gehen, auch wenn die größte Gefahr im Fankreis der Serie gelegen ist. Gerade weil DMC das war was es war, gab es einen eingesessenen und überzeugten Kreis an hartgesottenen Fans denen genau diese Spiele gefallen haben wie Sie waren. Aber um ein neues Publikum ansprechen zu können, und sich selbst quasi neu erfinden zu können, waren dann Schritte notwendig, die vielen der Fans sauer aufgestoßen sind.
So war schon weit vor Release, eigentlich gerade nach Ankündigungen der einschneidensten Änderungen, das Kraut ausgeschüttet und die Fans bis ins letzte aufgebracht und enttäuscht.
Gerade dafür war das Spiel bisher bekannt, da schon fast ein Krieg zwischen Fan und Publisher/Entwickler herrschte. Aber Capcom war nun mal zu so einem Schritt gezwungen, wollte man die Serie nicht ein für alle Mal aufgeben. Denn die Konkurrenz schläft nicht, und so hat sich in den letzten Jahren einiges verändert. Ob Bayonetta, God of War oder sogar Lords of Shadows. Das alles sind Spiele die Devil May Cry mit Leichtigkeit das Wasser bieten konnten und in den meisten Fällen sogar deutlich besser waren. Somit aus der Sicht von Capcom absolut nachvollziehbar, dass man sich zu einem Reboot und einer kompletten Neuauflage entschieden hat, und auch aus der Sicht von DMC selber, das diesen Schritt absolut verdient hat.


Dante, neu aber gut aussehend!

Auf den ersten Blick sehen diese Änderungen aber gar nicht so negativ aus, wie sie immer wieder betitelt worden sind. Hauptcharakter Dante ist jetzt ein überzeugter, draufgängerischer Weiberschwarm, der absolut nichts anbrennen lässt wenn es um feiern und Frauen geht, aber auch keiner Konfrontation aus dem Weg geht. Das macht allerdings auf den erste Blick deutlich mehr Laune als Frust. Auch wenn gerade das Umstyling der größte Aufreger bei den Fans war, kann man nicht davon sprechen dass der neue und jüngere Dante ein Griff ins Klo war. Klar mag Ihm vielleicht die Coolness und das Gehabe seines kultigen Vorgängers fehlen, aber wen interessiert sowas im Nachhinein wirklich. Im Grunde ist es doch wichtig dass eine neue Figur perfekt mit dem Spiel und seiner Umwelt funktioniert, als dass man ein steriles Korsett entwirft nur um den einst so geladenen Hauptcharakter ein neues Zuhause bieten zu können.
Noch interessanter wird es dann, wenn man mitbekommt dass gerade die erzählte Geschichte gegen die Brut der Hölle das ist, was den ewig jungen Dante geformt hat, was alles passiert ist damit er zu diesem schwertschwingenden und pistolenspielenden Ungetüm geworden ist. Also wird man im Reboot Devil May Cry genau in diese Phase seines Lebens geschmissen, um Ihn in dieser so wichtigen Phase zu begleiten, eine Phase die kurz vor Ihrem Ende steht und eigentlich nur mehr das weiße Haar fehlen würde. Natürlich ist aber auch klar dass man gerade mit dem optischen Erscheinungsbild, das so überhaupt nicht mehr dem entspricht was man kennt, zurecht kommen muss. Das fällt anfangs vielleicht etwas schwer, da es sich wie ein komplett anderes Spiel anfühlt. Aber anfängliche Vorurteile über fehlende Zugänglichkeit und die Wagnis die bisherige Serie genau damit zu ruinieren lösen sich alsbald und sehr schnell in feinsten Rauch auf.


Ach Mondus...leck mich doch am ...!!!

Neben dem optischen Bild bleibt aber auch die Grundeinstellung des Charakters ein Grund zur Sorge könnte man meinen. Dante hat dieses verdammte Lack mich am Arsch Gefühl zu jeder Zeit, zeigt das nicht nur sondern lebt es von früh bis spät, und lässt es sich ordentlich aus seiner Visage heraus hängen. Man hätte es nur mehr durch ein auf die Stirn tätowiertes "Fuck You" verstärken können, aber man merkt schnell das dem jungen Dante so ziemlich alles und jeder am Arsch vorbei geht, egal wie groß oder stark das Gegenüber auch sein will. Diese Gleichgültigkeit gegenüber alles und jedem verliert er aber schnell, nachdem er die vorerst mysteriöse aber später anvertraute Kat kennenlernt. Kat kann man eigentlich als das bezeichnen was früher auf den Scheiterhaufen verbrannt worden ist. Sie ist ein einst obdachloses Mädchen , die von Albträumen geplagt worden aber davon erlöst worden ist. Sie erfüllt fast das Sinnbild einer modernen Hexe, hat immer ein Kontra für Dante über und trägt Ihre Zauberkräfte in Sprühdosen mit sich herum.

Durch Ihre Gabe ist es Ihr zwar nicht möglich zwischen den Dimensionen zu wechseln, aber Sie kann Dante dort hilfreich sein. Durch Kat lernt Dante seinen bislang unbekannten Zwillingsbruder Vergil kennen, der Ihm erst einmal aufzeigt wer er ist, und warum er Dante ist. Solche Kräfte kommen schließlich nicht aus der Schnapsflasche, und um Dantes volle Überzeugung und Vertrautheit zu bekommen, müssen die beiden Ihn erst einmal mit dem konfrontieren, was einst passiert ist. Der Sohn des Dämons Spards und des Engels Eva ist als Nephilim geboren worden. Kurz darauf wurden seine Mutter getötet und sein Vater für immer verbannt. Danach ist Dante Feuer und Flamme, und will eigentlich nur eins: Rache am Dämonenfürsten Mondus, der an allem Schuld ist. Doch der hat auf der Erde wie wir Sie kennen Macht über alles, und kann selbst mit Staatsoberhäuptern umspringen wie er will. Daran Schuld ist eine bestimmte Essenz, die Menschen abhängig und gläubig macht, und die er über einen Softdrink verteilen lässt, natürlich mit perfekter Werbung und allem Drum und Dran.


Gute gegen Böse...Dante gegen Mondus!

Im Kern geht es ein weiteres Mal um "Gut gegen Böse". Dante fungiert als Vertreter der Menschen, auch wenn er eigentlich ein Nephilim ist, der all seine Macht sammelt und irgendwann bündelt um Mondus auszulöschen. Demnach eigentlich so wie wir schon vieles erlebt und gespielt haben, aber trotzdem ist es sehr eigenständig von Ninja Theory interpretiert worden. Das liegt nicht zuletzt an der sehr gelungenen Mimik, die man in den zahlreichen Zwischensequenzen immer wieder genießen kann. Diese und natürlich die gute Synchronisation und die Persönlichkeiten die man mit den verschiedenen Charakteren erschaffen hat sind eine perfekte Ausstattung um so eine Geschichte zu erzählen. Man muss sich also nicht davor fürchten eine miese Umsetzung einer irgendwo schon mal nachgespielten Geschichte neu zu erleben.
Dante, Kat, Vergil aber auch Mondus, Sukkubus oder andere Bösewichte sind allesamt eigens erstellte Charaktere, die gerade durch ihr eigenständiges Wesen und Ihre gute Synchronisation das gesamte Spiel hindurch zur Erlebnisfahrt machen.

Die eben angesprochene Mimik spricht dabei ganze Bände. Egal ob Kat auf einen Satz von Dante mit einem deutlich zu verstehenden Blick nach schräg unten reagiert, oder Mondus nach einem minimalen Grinsen in einen Tobsuchtsanfall verfällt, das sind Situationen die könnte man nicht durch noch so viele gesprochene Sätze ersetzen. Zugleich macht genau das die Charaktere menschlicher und zugänglicher für uns, und man fühlt sich immer mehr in die Geschichte ein, so als ob man irgendwann selbst mit drin stecken würde. Dennoch muss man nochmals kurz die Synchro hervor heben. Wenn auch wirklich gut umgesetzt, wirkt Sie im Verhältnis zu der originalen englischen Synchronisation gerade lachhaft und aufgesetzt. Wenn man also die Wahl hat und das Spiel in vollem Umfang erleben und genießen möchte, bitte zur englischen Sprache greifen/wechseln.


Immer ordentlich auf die 12!

Neben Geschichte, Handlung und Charakteren ist aber der wichtigste Punkt gerade bei einem DMC natürlich der Kampf. Alles andere dient mehr oder weniger nur als Mittel zum Zweck um das eigentliche Spielprinzip dem Spieler entgegen zu bringen, aber ohne wäre es natürlich richtig schön eintönig und langweilig. Action ohne Geschichte geht heutzutage nicht mehr, und das soll auch so sein. Trotzdem ist der Kampf genau das was ein gutes Spiel von einem schlechten Spiel unterscheidet, egal wie gut es auch erzählt wird. Das hat man beispielsweise bei "Enslaved" gemerkt, das auch aus der Feder von Ninja Theory stammt, geschichtlich fesseln konnte aber gerade im Kampf durchwegs oberflächliches Geholze war. Dementsprechend schnell war die Luft raus, und die "Odyssey to the West" am Ende anbelangt. Die Entwickler wussten also um eine Ihrer Schwächen und haben diese gekonnt verbessert und bringen in Devil May Cry unglaublich viel Dynamik gepaart mit halsbrecherischen kämpfen und Aktionen auf den Bildschirm. Gekonnt deswegen, da es stellenweise wirklich drunter und drüber geht, man sich vor Gegnern kaum mehr umsehen kann, aber dennoch nicht die Übersicht verliert.
Während ein Dämon nach dem anderen zu Matsche verarbeitet wird, bekommt man nach und nach aber ziemlich schnell alle Waffen und grundlegenden Fähigkeiten von Dante geliefert, um auch gegen die dickeren und vor allem größeren Gegner eine Chance zu haben. Neben seinem Schwert trägt Dante aus Tradition Ebony und Ivory, seine beiden Pistolen, mit sich herum, kann damit dementsprechend auf entfernte Gegner reagieren und diese tangieren. Aber das ist bei Weitem nicht genug um gegen all das Zeug was an Gegner umherstreunt durchzuhalten, und so bekommt er aus der Ebene der Dämonen die eine brachiale Axt, und von den Engeln eine nicht so starke aber ungalublich schnelle Sense.
Wenn man alle Waffen beisammen hat ist es dann nur noch reine Beherrschung des Gamepads um diese im Kampf perfekt auf die Gegner abzustimmen, um dann auf einen Schlag alles kurz und klein zu prügeln was sich in den Weg gestellt. Der gekonnte Wechsel der Waffen, was mittels den normalen Knöpfen aber auch über die Schulter- und Triggertasten passiert, bringt dabei Punkte ein, die man auf dem Bildschirm dargestellt sieht. Je höher die Punkte und die Combo umso besser die jeweilige Bewertung für das abgeschlossene Level. Das kennt man ja ähnlich aus dem Vorgänger. Von D wie Durchschnittlich bis SSS ist wieder alles vertreten und somit auch genug Stoff für alle die süchtig nach dieser Action sind.


Sammeln für die Seele!

Für besondere Aktionen gibt es dann auch besondere Belohnungen. Weiße Orbs sind dazu da, um an grünen Statuen oder im Menu vor jedem neuen Level die eigenen Fähigkeiten zu verbessern oder um die mitgebrachten Waffen aufzubessern bzw. neue Angriffe zu erlernen. Weiße Orbs gibt es aber eher selten und meist für eine bestimmte Anzahl Punkte oder besondere Aktionen. Normale rote Orbs lässt dabei aber jeder Gegner fallen, die man dann im Laden z.B. für Lebensampullen einlösen kann. Sammelwütige bekommen dazu noch ein weiteres Suchtobjekt. In allen Leveln versteckt befinden sich verbannte Seelen, die man aus Ihrer Verbannung befreie kann. Will man alle muss man allerdings das gesamte Spiel öfter als nur einmal durchspielen. Ähnlich verhält es sich mit den Schlüsseln, die von Bronze bis Platin in der gesamten Spielwelt versteckt sind. Findet man alle, hat man Zugang zu allen Bonusleveln, die allerdings je nach Material des Schlüssels sich in der Schwierigkeit unterscheiden. Für den Widerspielwert sind diese Punkte aber auf jeden Fall zuträglich, und wenn man irgendwann alle Level mit einem SSS abschließen will, kommt man nicht daran vorbei alle Schlüssel und Seelen zu sammeln, und das natürlich in Rekordzeit. Dementsprechend verlängert wird dabei dann die durchschnittliche Spielzeit von 10-12 Stunden.


Na, wie sieht er denn aus?!

Gut erzählt, zugänglich und auch treibend ist Devil May Cry allemal, bis jetzt macht man für ein Reboot geradezu alles perfekt. Bleibt dennoch ein Punkt stehen der gerne unterschätzt aber viel zu oft überschätzt wird. Wie sieht das Ganze denn aus?!
Grafik ist und bleibt ein zweischneidiges Schwert. Während im einen Lager die Grafikhuren mit Ihren stellenweise unmenschlichen Erwartungen sitzen gibt sich das Gro mit einer perfektem Mischung aus Spielbarkeit und Optik deutlich zufriedener. Welche Seite dieses Mal besser bedient wird muss jeder für sich selbst entscheiden. Wer die aktuell beste Grafik will muss sich eher einen hochgezüchteten Gaming-PC ins Wohnzimmer stellen und somit noch etwas auf die PC Version warten.

Aber für die Verhältnisse auf unseren Konsolen sieht Devil May Cry dennoch rattenschaft aus. Beeindruckende wandelbare Kulissen und 2 spielbare Welten (Erde + Limbus) sind genau das was man von einer gelungenen Atmosphäre erwartet. Gerade die wandelbaren Kulissen im Limbus, die Mondus immer wieder zu unserem Nachteil benutzt, machen ordentlich was her. Während die reale Welt eher grau und eintönig aussieht, geht im Limbus ordentlich die Party ab. Farben und Lichteffekte geben sich die Klinke in die Hand und veranstalten eine endlose Party der optischen Reize. Genau dann wenn schon eine Reizüberflutung ansteht, wechselt man zurück in die normale Welt, kann sich etwas erholen und bekommt eventuell eine kurze Zwischensequenz zu Gesicht. Die Mischung ist also absolut gelungen und unterstreicht nur den ohnehin schon guten Eindruck des gesamten Spiels. Man fühlt sich auch keinesfalls fremd oder verloren, sondern Dante gehört spürbar in dieses Spiel, egal wie er aussieht.

Als Schwäche vorhalten kann man dem gesamten Erscheinungsbild vielleicht die stellenweise mangelnde Schärfe der Texturen oder Fehler bei den Schattenanimationen. Für das spielerische Auge bleibt aber die Begeisterung im Vordergrund.
Gerade weil es immer wieder skurrile und atemberaubende Momente gibt, die immer wieder fesseln und das weiterspielen geradezu zum Muss machen. Egal ob es nur die Gegenstände der Dämonenwelt sind, die sich bei Annäherung von Dante zusammenknüllen wie ein Blatt Papier, die Hinweise an Wänden oder anderen Gegenständen wie "Kill Him, "It´s a Trap" oder "Fuck You Dante" oder Dinge die sich völlig entgegen Ihrer physikalischen Eigenschaften verhalten. Es ist ein Gesamteindruck den nichts mehr verfälschen kann, und der verdammt nochmal unfucking fassbar aussieht!


Die Empfehlung!

Zum guten Schluss nun noch ein umfangreiches, ergänzendes Fazit sowie eine dazu passende Empfehlung. Während reine Bewertungen nach Punkten, Prozenten, Sternen oder was auch immer eigentlich einen bitteren Beigeschmack haben und ein Spiel oft falsch beleuchten, habe ich mich dazu entschlossen in den zukünftigen Testberichten sogenannten Empfehlungen beizufügen. Diese Empfehlung kann man als Ergänzung zur normalen Wertung oder auch als Ersatz für diese ansehen, je nachdem wie man es möchte.
Meine Empfehlung zu Devil May Cry fällt demnach wie folgt aus:

Devil May Cry richtet sich an Spieler die sowohl mit diesem Genre etwas anfangen können, als auch an Neulinge die jungfräulich hineinschnuppern möchten. Die Schwierigkeitsgrade fallen eher fair als zu schwer aus, und so bekommt auch ein absoluter Nicht-Kenner des Genres eine perfekte Spielerfahrung serviert. Wenn es Schwierigkeiten geben könnte, dann eventuell durch die etwas komplex geratene Steuerung, die selbst Könner gerne etwas verwirrt. Das Spiel selbst richtet sich aber hauptsächlich an Süchtige des Genres, die bereits Erfahrungen mit DMC 4, Dantes Inferno, Bayonetta, Castlevania: LOTS oder Shadows of the Damned sammeln konnten und die genau das wieder haben wollen. Belohnt wird der willige Käufer mit einem Reboot der sich absolut gelohnt hat. Spielerisch und erzählerisch bis auf kleine Ausnahmen komplett gelungen, mit deutlichem Widerspielwert sowie beeindruckender Optik, abgedrehter Physik und einem richtig fetten Soundtrack. Rundum ein Spiel das man erlebt haben muss, und das man so schnell nicht vergessen wird. Dazu tragen einen großen Teil auch die glaubwürdigen Charaktere bei, die fast mehr durch Ihre Mimik als Ihre Sprache begeistern. Wenn möglich empfehle ich aber jedem von Euch auf die englische Synchro zu wechseln. Der Unterschied ist wie Tag und Nacht!
Endlich mal wieder ein Spiel, das man sich blind im Laden kaufen könnte ohne jemals eine Wertung dazu gesehen zu haben!
Fazit zu Devil May Cry
Gejammere hin oder her, Capcom hat sich gegen den Willen der Fans FÜR einen Reboot und FÜR einen neuen Hauptcharakter entschieden. Und das war verdammt noch mal die richtige Richtung. Auch wenn es hier und da Fehler gibt, die aber auch bei anderen Spiele vorhanden sind, ist das genau die Richtung die man zukünftig mit DMC fahren sollte. Optik und Sound absolut gelungen, spielerisch mit treibender Dynamik und fast süchtig-machendem Combosystem und eingebettet in eine stark erzählte Geschichte. Dagegen sprechen eine gute aber aufgesetzt wirkende, deutsche Synchro und gerade zum Ende hin eine eher langweilig wirkende Storyline, die immer wieder neue Charaktere in die Spielwelt schmeißt ohne diese näher zu beleuchten. Dennoch sprechen deutlich mehr und auch die aussagekräftigeren Gründe FÜR das Reboot von Devil May Cry, und das ist auch gut so. Also: Kaufen und Genießen!!!
 
Devil May Cry

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  Erschienen: Released
  Hersteller: Capcom
  Entwickler: Ninja Theory
  System: Xbox 360
  Spieler: 1
  Genre: Action
  USK: USK 16
  Sprache: Deutsch
  Texte: Deutsch
  Onlinefähig: Nein
  Webseite: devilmaycry.com
  Preis: 47,99 €
 
Bewertungen

 

  Grafik:
86 %
  Sound:
88 %
  Gameplay:
90 %
  Umfang:
88 %
  Multiplayer:
0 %
  Gesamt: 88 %
 Userwertung: 
 
+
- Gut erzählte Geschichte
- Glaubwürdige "echte" Charaktere
- Fette Optik in 2 Welten
- Soundtrack perfekt auf das Spiel abgestimmt
- Treibendes Kampfsystem
- Genügend zu tun für mehrmaliges Durchspielen
-
- Deutsche Synchro wirkt stellenweise sehr aufgesetzt
- Story verliert zum Ende an Fahrt
- Leichte grafische Schwächen
- Steuerung etwas komplex
- Wieder "Gut" gegen "Böse"
 
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Da gibt's nur Mist!
Die meisten Sachen habe ich schon
Kostet nix, kann also nicht schaden
Habe so schon einige tolle Spiele für lau bekommen
Eine rundum tolle Sache!
Da muss sich im Vergleich zu PS+ noch einiges tun
Ich hab' eh kein Xbox Live Gold


  
 

 

 
 



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