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Reviews - Resident Evil 5 Gold Edition
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Resident Evil 5 Gold Edition
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von Tom D. vom 11.03.10, 12:14 Uhr
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Das geniale Hauptspiel jetzt auch mit neuen Inhalten!
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Nachdem „Resident Evil 5“ nun schon seit fast genau einem Jahr auf dem Markt ist, legt Capcom die Verkaufsversion neu auf. Die „Resident Evil 5 Gold Edition“ beinhaltet aber nicht nur die bereits bekannten Abenteuer aus dem Ur-Spiel. Nein, seit dem 18. Februar 2010 kann man sich die DLC-Episode „In Alpträumen verloren“ herunterladen. Seit dem 4. März 2010 hat auch „Eine verzweifelte Flucht“ begonnen. Lohnt sich der Kauf der Gold Edition, oder versucht man hier einfach nur die Kunden abzuzocken?
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Screenshots zu Resident Evil 5 Gold Edition
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EIN LOHNENDER ALPTRAUM?
Wie bereits im Vorfeld angekündigt, spielen in der Episode „In Alpträumen verloren“ die beiden Serien-Stars Jill Valentine und Chris Redfield die Hauptrolle. Wer sich jetzt auf ein Abenteuer in der Haut von Jill freut, wird zum Start erst einmal enttäuscht. Denn beim ersten Durchgang steht nur Chris zur Auswahl. Um auch mit Jill durch das gruselige Herrenhaus zu streifen, muss man die Episode einmal komplett durchspielen.
Kommen wir zur Handlung. Ihr kennt sicherlich noch die Szene aus „Resident Evil 5“ in der Jill und Chris gemeinsam gegen Alber Wesker kämpfen mussten. Genau in diesem Story-Moment setzt die Handlung von „In Alpträumen verloren“ ein. Chris und Jill begeben sich ein altes Herrenhaus, welches dem Umbrella-Gründer Ozwell E. Spencer gehört. Die Ähnlichkeiten zum gruseligen Herrenhaus aus dem ersten Resident Evil sind unverkennbar. Gerade die Eingangshalle versprüht die pure Nostalgie. Alte Serien-Fans fühlen sich sofort wohl und machen sich auf die Suche nach Rätseln und Zombies. Die Rätsel orientieren sich dabei ebenfalls am Resi-Urvater. So muss man zum Beispiel auch in dieser Episode eine herabfahrende Decke stoppen, um nicht zerquetscht zu werden. In einem anderen Rätsel muss man auf dem Klavier die richtige Melodie spielen, um einen Geheimgang zu öffnen. Die Rätsel sind angenehm und eine willkommene Abwechslung zum sonst actionreichen Resident Evil 5-Gameplay. Allerdings finden wir es schade, dass man im Herrenhaus nicht einen einzigen Gegner antrifft.
So schön und unheimlich das Herrenhaus auch ist, Capcom schickt den Spieler relativ schnell in die düsteren Geheimgänge und Keller des Spencer-Anwesens. Man mag es nicht glauben, aber hier trifft man auch auf die ersten Gegner. Allerdings hätte Capcom hier für etwas mehr Abwechslung sorgen können. Denn nur Zombies und ein Henker-Monster auf den Spieler loszulassen, ist dann doch etwas wenig. Immerhin hat man für einige, eklige Tierarten wie zum Beispiel Spinnen gesorgt.
In der zweiten Episode „Eine verzweifelte Flucht“ spielt man mit den beiden Charakteren Jill Valentine und dem BSAA-Soldat Josh Stone. Die Story setzt in dem Moment ein, in dem Chris seiner Partnerin Jill das von Wesker eingepflanzte Fernsteuerungs-Modul von der Brust reißt. In dieser Episode steht die Action ganz klar im Vordergrund. Hier werden keine kniffligen Rätsel gelöst oder gruselige Räumlichkeiten erkundet. Hier wird geballert bis der Zombie weint. Deshalb werden sich Freunde des Resident Evil 5-Gameplays in dieser Episode am wohlsten fühlen. Ebenfalls neu ist das Söldnertreffen. Hier hat man die Wahl zwischen 6 Charakteren – darunter auch Rebecca Chambers und Barry Burton. In diesem Modus muss man gegen Horden von Zombies antreten, um wertvolle Highscore-Punkte zu erhalten. Dieser Modus darf entweder allein oder zu zweit gespielt werden.
Was die Optik angeht, hat sich gegenüber dem Ur-Spiel eigentlich kaum etwas verändert. Das braucht es aber auch nicht. Denn die Grafikengine zaubert noch heute einige der besten Lichteffekte und Zwischensequenzen auf den HD-Fernseher. Die Charaktere glänzen mit einer unheimlichen Detailfülle und die Darstellung der Zwischensequenzen könnte auch locker für einen Kinofilm herhalten. Die wuchtigen Soundeffekte stehen dem in nichts nach. Das wird von den englischsprachigen Sprechern noch übertroffen. Diese hauchen den Charakteren Leben ein und machen aus ihnen fast reale Schauspieler. Ebenfalls neu in der Gold Edition: Jeder Charakter erhält neue Alternativ-Kostüme. So tritt Chris zum Beispiel als Mad Max mit passenden Kettenhemd auf.
DAS HAUPTSPIEL – EIN AUSZUG AUS UNSEREM TEST VON 2009
Die Geschichte beginnt in Resident Evil in dem kleinen Dorf Kijuju. Diesmal rennt man aber nicht durch amerikanische Ortschaften, sondern erforscht den Kontinent Afrika. Offensichtlich scheint hier eine Terroristengruppe einen Aufstand anzuzetteln. Wie schon oftmals in der Vergangenheit, spielt Chris Redfield die Hauptrolle. Der Soldat ist Mitglied einer Spezialeinheit und hat sich früher mit der Firma Umbrella auseinandergesetzt. Diese scheint ihre Machenschaften aber nicht nur auf Racoon City zu beschränken. Denn in Kijuju ist ein Virus im Umlauf. Schnell wird klar, dass es sich bei den Terroristen keineswegs um normale Waffenliebhaber handelt. Ihre Körper sind vom Virus zerfressen und der Geist wird von der puren Zerstörung gelenkt. Ein smarter Hüter des Gesetzes wie Chris Redfield, passt diesen zombieähnlichen Typen natürlich überhaupt nicht in den Kram.
So dauert es keine 5 Minuten und schon steht man sich dem ersten Gefecht gegenüber. Wie schon in Teil 4 steuert man die Spielfigur in einer schräg angelegten Third-Person-Sicht. Bereits kurz nach Spielbeginn macht Resident Evil 5 aber klar, welchen Gameplayweg man die meiste Zeit beschreiten wird. Diesmal schreibt Capcom das Wort Koop sehr groß und so wird euch bereits sehr früh die attraktive Sheva an die Seite gestellt. Sie stammt aus Afrika und kennt sich mit Waffen bestens aus. Welches Befinden sie dazu antreibt, Chris Redfield in seiner Mission zu helfen, ist einer der vielen kleinen Geschichten die Capcom in perfekter Erzählform an den Spieler weitergibt. Sie würden uns die Finger abhaken, würden wir allzu viel über die Story verraten.
Anstatt über Spoiler zu plaudern, sollten wir lieber einige Worte über das Koop-Gameplay verlieren. Resident Evil 5 setzt diese Komponente sehr konsequent um. Wird der Spieler etwa von einem Gegner in die Mangel genommen, hilft kräftiges Rühren des Sticks und schon kommt Sheva herbei gerannt und gibt dem Gegner eins auf die Mütze. Fast das gesamte Spiel wurde auf Koop ausgelegt und schreit geradezu nach einem Partner. Ist man zum Beispiel in dunklen Höhlen unterwegs, muss ein Mitglied die Gegend ausleuchten, während der andere auf die Feinde schießt, welche sich in der Dunkelheit verstecken. Man braucht wohl nicht zu erwähnen, dass Resident Evil 5 das Mitspiel eines zweiten Spielers zulässt. Egal ob System-Link, Splitscreen oder per Xbox-Live. Die gesamte Kampagne darf man zu zweit bestreiten.
Die knallharte Auslegung auf Kooperation hat aber auch ihre Schattenseite. Richtige Kopfnüsse in Form von Rätseln muss man schon mit der Lupe suchen. Boten die Vorgänger noch die ein oder andere Denkphase, setzt Resident Evil 5 fast komplett auf kooperative Feueraction. Wer jetzt glaubt, Resident Evil 5 sei dadurch nicht mehr gruselig, dem darf man größtenteils Entwarnung geben. Erstens gibt es immer noch einige wenige Sequenzen, in denen der Spieler allein unterwegs ist. Und Zweitens schockt auch die pure Übermacht an Gegnern. Allzu oft steht man einer wahren Herde an Gegnern gegenüber. Der serientypische Munitionsmangel setzt dem ganzen noch die Virus-Krone auf. Doch auch hier kann man vom Koop-Gameplay profitieren. Ein simpler Tastendruck genügt um sich Munition vom Partner zu beschaffen, vorausgesetzt dieser leidet nicht auch gerade an akuten Munitionsmangel.
In Sachen Vielfalt und Monsterdesign hat Capcom perfekte Arbeit geleistet. Die verseuchten Dorfbewohner sind da noch die humaneren Kreationen. Große eklige Spinnen würden Chris nur zu gerne vernaschen, während abartig mutierte Hunde blitzschnell Jagd auf den Spieler machen um ihn zu zerfleischen. Später muss man sich sogar mit einem Trupp Söldner auseinandersetzen. Diese gehen dann aber nicht mit Äxten und Mistgabeln auf euch los. Diese Leute sind im Umgang mit Waffen bestens geschult und setzen dieses Können ohne Skrupel gegen den Spieler ein. Neben der normalen Höllenbrut warten aber noch große und abgrundtief böse Bossgegner auf ihre Vernichtung. So muss man sich auch schon mal mit einem Riesenkraken herumschlagen und diese mit gezielten Kniffen außer Gefecht setzen. Im Verlauf der Geschichte kommt es hin und wieder zu Quicktime-Events. Nur zu gerne stellt diese Gameplay-Variante eine langweilige Form der Unterhaltung dar. Im Falle von Resident Evil 5 ist das zum Glück nicht der Fall.
Dank der erstklassigen Zwischensequenzen sind die Quicktime-Events feinste Kinounterhaltung. Wenn sich Chris Redfield mit einem Gegner quer durch den Level prügelt, kommt Spannung vom Feinsten auf. So wird jeder richtige Tastendruck mit einer eindrucksvollen Action-Sequenz belohnt. Überhaupt zieht Capcom mit den Zwischensequenzen sämtliche Register. Resident Evil 5 versteht es perfekt, die Charaktere und deren Geschichte ins rechte Licht zu rücken und den Spieler bei Laune zu halten. Darüber hinaus bieten die vielen Videoschnipsel ein Reichtum an Action. Mit satten Explosionen, perfekt eingespielten Kameraschwenks und den gekonnten Einsatz von Zeitlupeneffekten kommt man der Kinounterhaltung schon verdammt nahe. Die Story zieht sich durch 16 Stunden Spielspaß und erleidet dabei keinen Durchhänger. Die 6 groß angelegten Kapitel bieten dem Spieler viel Abwechslung. Mal begibt man sich auf den Rücksitz eines Jeeps und ballert angreifende Feinde über den Haufen. Später darf man sich sogar mit einem Boot durch die afrikanischen Sümpfe bewegen und trifft dabei auf allerlei hungrige Krokodile. Später begibt man sich noch in die Gänge einer Ölraffinerie oder erkundet den dunklen Untergrund des afrikanischen Kontinents.
Wie es die Tradition verlangt, besitzt Resident Evil 5 ein richtiges Inventar. Jeder Gegenstand belegt dabei einen Inventar-Slot. Egal ob ein Heilkraut oder ein dickes MG-Gewehr, sämtliche Gegenstände belegen jeweils nur einen einzigen Slot. Praktischerweise kann man sich besonders wichtige Gegenstände auf die Hotkey-Tasten legen. So erhält man schnellen Zugriff auf eine andere Waffe oder die überlebenswichtigen Heilmittel. Bei der Benutzung des Heilsprays zeigt sich ein nettes Detail am Rande. Befindet sich der Partner in unmittelbarer Nähe, wird auch dieser von dem Spray bei der Benutzung geheilt. Früher oder später wird das Inventar aber auch gern mal randvoll sein. Hier bietet sich der so genannte Save an. Dort kann man Gegenstände ablegen, welche vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt wieder von Nöten sein könnten. Anfangs sind Chris und Sheva nur spärlich bewaffnet. Der Besuch des Shops schafft hier im Laufe der Spielstunden Abhilfe. Nach und nach finden sich hier immer wieder neue Gegenstände und Schießprügel. So darf sich Chris später sogar ein dickes MG-Gewehr aneignen. Das nötige Kleingeld dafür, findet man überall verstreut in den Levels.
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Trailer zu Resident Evil 5 Gold Edition
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Fazit zu Resident Evil 5 Gold Edition
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Lohnt sich der Kauf von der „Resident Evil 5 Gold Edition“? Auf jeden Fall, bekommt man doch einen neuen Spielmodus, neue Charaktere und zwei komplett neue Episoden für sein Geld. Noch mehr lohnt es sich natürlich, wenn man noch nicht im Besitz von „Resident Evil 5“ ist. Dann bekommt man das volle Spielspaßpaket mit Vorzeige-Grafik und Kino-Zwischensequenzen. Allerdings kommen die Episoden nicht ohne Makel davon. Klar, das Herrenhaus ist eine spannende Angelegenheit. Aber warum trifft man am Anfang auf keinen einzigen Gegner? Und nur zwei verschiedene Gegnertypen sind dann doch etwas wenig. Trotzdem, wer bereits das Hauptspiel besitzt, lädt sich die Episoden per DLC herunter. Nichtbesitzer schlagen spätestens bei der Gold Edition zu.
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Resident Evil 5 Gold Edition
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Screenshots zu Resident Evil 5 Gold Edition
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Kommentare zu Resident Evil 5 Gold Edition
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